Am Freitag, den 7. November 2025, ereignete sich ein dramatischer Vorfall im malerischen Chiemgau: Eine 60-jährige Wanderin aus dem nördlichen Landkreis Traunstein stürzte beim Abstieg vom Hochgerngipfel und verletzte sich schwer am Sprunggelenk. Die verletzte Frau rief um Hilfe, was glücklicherweise von anderen Wanderern vernommen wurde. Diese reagierten schnell und wählten den Notruf, was die Rettungskette in Gang setzte.
Die schnelle Reaktion der Wanderer war entscheidend, denn aufgrund des dichten Nebels, der an diesem Tag im Voralpenland herrschte, konnte der örtliche Rettungshubschrauber, der Christoph 14 in Traunstein, nicht starten. Stattdessen wurde ein Helikopter aus Tirol angefordert, um der verletzten Frau schnellstmöglich zu helfen. Währenddessen waren drei Bergretter aus Marquartstein und Grassau, die zufällig am Hochgernhaus anwesend waren, sofort zur Unfallstelle geeilt.
Rettungsaktionen unter schwierigen Bedingungen
Die Lage war angespannt, da die Verletzung der Frau ernster war, als zunächst angenommen. Der Einsatzleiter forderte zügig einen Rettungshubschrauber an, und eine halbe Stunde nach dem Alarm konnte die Patientin schließlich von einem Notarzt erstversorgt werden. Mithilfe eines Bergetaus wurde sie sicher aus der unwegsamen Umgebung geborgen und mit dem Luftrettungssack in den Helikopter gebracht.
Die erfolgreiche Rettung war eine Teamleistung: Bergretter, Notarzt und die alarmierten Einsatzkräfte arbeiteten beeindruckend zusammen, um die Frau sicher ins Krankenhaus nach St. Johann zu bringen. Ihr Begleiter wurde unterdessen von anderen Einsatzkräften ins Tal begleitet, sodass er schnell in Sicherheit war.
Ein solcher Vorfall erinnert uns daran, wie wichtig es ist, bei Wanderungen immer auf die eigenen Grenzen zu achten und im Notfall sofort Hilfe zu leisten. Die Unterstützung durch andere Wanderer kann oft den entscheidenden Unterschied ausmachen. Wie pnp.de betont, war die Reaktion der Passanten ein gutes Beispiel für gelebte Nächstenliebe in der Natur. Auch chiemgau24.de hebt hervor, dass ohne das schnelle Handeln der Wanderer die Situation weitaus dramatischer hätte enden können.