Wie wichtig eine gute Zusammenarbeit in der Notfallrettung ist, haben die Notärzte aus Trostberg und die Feuerwehrleute eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Bei einer Fortbildung im Feuerwehrhaus Trostberg erprobten sie gemeinsam verschiedene Rettungsmöglichkeiten und tauschten ihre Erfahrungen aus. Das Event, welches bereits die zweite seiner Art war, fand großen Anklang in der Region, denn die Sicherheit der Bürger steht an oberster Stelle.
Hans-Peter Heimbach, Kommandant der Feuerwehr Trostberg, und Dr. Martin Schwibach, Notarzt, zeigten sich äußerst zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung. Ziel des Treffens war es, eine schnelle, sichere und professionelle Menschenrettung zu gewährleisten. So fand bereits im April eine ähnliche Fortbildung statt, die sich auf die technisch-medizinische Rettung bei Verkehrsunfällen konzentrierte.
Eindrucksvolle Inhalte und praktische Übungen
Insgesamt nahmen 18 Notfallmediziner und 14 Feuerwehrführungskräfte an dieser Fortbildung teil. Die behandelten Themen waren breit gefächert: von der Rettung aus Höhen und Tiefen über die Einsatzmöglichkeiten von Rettungsgeräten wie der Drehleiter oder dem Sprungpolster bis hin zu spezifischen Theorieteilen zu Absturzsicherung und Höhenrettung. Das Besondere an dieser Fortbildung war der hohe praktische Anteil, der den Teilnehmern ermöglichte, selbst aktiv zu werden.
Die Gruppenübungen, welche aufgeteilt waren in einen Theorie- und einen Praxisteil, ließen keine Langeweile aufkommen. Eine Gruppe testete die Einsatzmöglichkeiten der Drehleiter, während die andere mit verschiedenen Rettungsmitteln arbeitete. Besondere Aufmerksamkeit erhielt das Thema „Einsatz eines Sprungpolsters zur Menschenrettung“, das für viele Teilnehmer neu war. Ein Highlight der Fortbildung war die abschließende Fahrt in der Drehleiter auf beeindruckende 30 Meter Höhe, die den Notfallmedizinern ein Gefühl für die Herausforderungen der Höhenrettung vermittelte.
Positive Resonanz und Ausblick
Die Rückmeldungen zu dieser Fortbildung waren durchwegs positiv. Die Teilnehmer schätzten nicht nur den Wissensaustausch, sondern auch die Möglichkeit, die Kommunikation zwischen den verschiedenen Rettungsteams zu verbessern. Dieses Feedback motiviert die Organisatoren, die Ausbildungsreihe fortzusetzen und regelmäßig ähnliche Veranstaltungen anzubieten.
Schließlich unterstreicht diese Initiative die Notwendigkeit, Einsätze optimal zu koordinieren, was sowohl den Rettern als auch den betroffenen Personen zugutekommt. Zusammengearbeitet wird hier an einem Ziel: dem Schutz und der Rettung von Menschenleben – und darauf können wir alle stolz sein.





