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Im Landkreis Unterallgäu tut sich was! Der Inklusionsbeirat steht vor einem Neuanfang für die kommende Amtsperiode von 2026 bis 2032. Interessierte können sich bis Ende Januar 2026 um einen Platz in diesem wichtigen Gremium bewerben. Der Inklusionsbeirat hat sich seit seiner Gründung 2021 als zentrale Stimme für Menschen mit Behinderung im Landkreis etabliert und wird auch in Zukunft ihre Interessen vertreten.

Wer darf sich bewerben? Grundsätzlich können sich alle Personen mit Behinderung oder deren gesetzliche Vertreter bewerben, sofern sie im Landkreis wohnen und am 31. Januar 2026 mindestens 18 Jahre alt sind. Auch bereits aktive Mitglieder haben die Möglichkeit, sich erneut zu bewerben. Der Bewerbungsprozess ist denkbar unkompliziert: Ein Formular steht online auf der Website unterallgaeu.de zur Verfügung und muss bis spätestens zum 31. Januar 2026 an das Landratsamt Unterallgäu gesendet werden.

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Bewerbungsdetails und Kontakt

Die Einreichung kann sowohl per Post als auch per E-Mail erfolgen. Die Adresse für postalische Bewerbungen lautet: Koordinationsstelle Inklusion, Bad Wörishofer Straße 33, 87719 Mindelheim. E-Mail-Anträge sind an bernhard.sonner@lra.unterallgaeu.de oder caroline-maria.gsoellpointner@lra.unterallgaeu.de zu richten. Bei Fragen stehen die Ansprechpartner Bernhard Sonner, Caroline-Maria Gsöllpointner und die bisherige Vorsitzende Marianne Mayer gerne zur Verfügung.

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Der Inklusionsbeirat selbst setzt sich aus insgesamt elf stimmberechtigten Mitgliedern zusammen. Dazu zählen sieben Personen mit Schwerbehinderung, drei Vertreter der offenen Behindertenarbeit und der kommunale Behindertenbeauftragte. Jede Kreistagsfraktion entsendet zudem ein nicht stimmberechtigtes Mitglied.

Aufgaben und Ziele des Inklusionsbeirats

Der Inklusionsbeirat hat die wichtige Aufgabe, die Interessen von Menschen mit Behinderung im Landkreis aktiv zu vertreten. Dies geschieht in enger Beratung mit dem Kreistag und dem Landratsamt in Inklusionsfragen. Analog zu der nationalen Strategie unterstützt der Beirat die Umsetzung der Maßnahmen des Inklusionsplans, berät die Verwaltung und erarbeitet Vorschläge zur Fortentwicklung. Ziel ist es, die Barrierefreiheit in verschiedenen Lebensbereichen zu verbessern und die Inklusion in Organisationen voranzutreiben.

Die Arbeit des Inklusionsbeirats orientiert sich an den Prinzipien der UN-Behindertenrechtskonvention, die fordert, dass nichts über die Köpfe der Betroffenen entschieden werden sollte. Dieses „Nichts über uns ohne uns“ ist nicht nur ein Motto, sondern lebendige Praxis im Unterallgäu.

Der Inklusionsbeirat im Landkreis Unterallgäu ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, um Gleichberechtigung und Teilhabe für alle Menschen zu fördern. Ob du selbst betroffen bist oder jemanden kennst, der sich engagieren möchte – jetzt ist die beste Gelegenheit, aktiv zu werden und ein Stück Veränderung mitzugestalten!

Für weitere Informationen zu den Bewerbungsmodalitäten und zur Rolle des Inklusionsbeirats steht folgende Links zur Verfügung: Kurierverlag und Augsburger Allgemeine.