In den letzten Wochen ist die Situation um Dayot Upamecano beim FC Bayern München immer spannender geworden. Die Vertragsverhandlungen ziehen sich mittlerweile über ein ganzes Jahr hin. Upamecano hat ein Angebot zur Vertragsverlängerung vorliegen, zögert jedoch mit der Unterschrift. Der FC Bayern setzte eine Deadline bis zum 1. Februar, die jedoch verstreichen gelassen wurde. In der Folge wurde das Angebot schriftlich zurückgezogen.

In einem persönlichen Gespräch äußerte Upamecano den Wunsch, den Vertrag doch zu verlängern. Bayern legte daraufhin das alte Angebot erneut vor, welches mittlerweile seit zehn Tagen auf der Unterschrift des Spielers wartet. Max Eberl, Sportvorstand des FC Bayern, äußerte sich nach dem Pokalspiel gegen Leipzig, das Bayern mit 2:0 gewann, skeptisch zur Vertragsverlängerung. Im Gegensatz dazu zeigte sich Jan-Christian Dreesen, der Vorstandsvorsitzende, optimistisch und sprach von einem „Handsach-Vertrag“. Eberl bleibt jedoch zurückhaltend und betont, dass es weiterhin Unsicherheiten gibt.

Details zum Vertragsangebot

Das aktuelle Angebot umfasst eine Vertragslaufzeit von vier Jahren bis 2030. Upamecano könnte bis zu 20 Millionen Euro jährlich verdienen und erhält zusätzlich knapp 20 Millionen Euro Handgeld. Eine Exit-Option in Höhe von rund 65 Millionen Euro ist für 2027 vorgesehen. Ein zentraler Streitpunkt in den Verhandlungen ist die Auszahlung des Handgeldes: Die Seite von Upamecano möchte es in einer Summe erhalten, während Bayern es über die Vertragslaufzeit strecken will. Joshua Kimmich, der Vize-Kapitän des FC Bayern, rät Upamecano, sich bald für Bayern zu entscheiden und hebt hervor, dass der Verein eine attraktive Perspektive bietet.

Emotionale Momente im Training

<pWährend der Verhandlungen trainiert Upamecano aktuell mit der französischen Nationalmannschaft vor einem Länderspiel. Dabei findet das Training in einem leeren Stadion ohne Zuschauer statt. In einem emotionalen Moment zeigte Upamecano Freude und jubelte in Richtung Eckfahne, indem er laut rief: "Jaaaa! Das! Ist! Ü! Be! Raggend!" Dieses Wort hat er mit einem französischen Akzent ausgesprochen, und es ist zudem das Lieblingswort von Joshua Kimmich.

Ein Blick auf Thomas Tuchel

In einem breiteren Kontext der Fußballwelt bleibt Thomas Tuchel Nationalcoach Englands über die WM 2026 hinaus. Sein Vertrag wurde bis Juni 2028 verlängert, und er wird auch bei der Heim-EM 2028 in Großbritannien und Irland als Trainer tätig sein. Tuchel, der zuvor Trainer beim 1. FSV Mainz und Borussia Dortmund in der Bundesliga war, erreichte mit PSG das Finale der Champions League 2019/20 und verlor gegen den FC Bayern, bevor er ein Jahr später die Champions League mit Chelsea gewann. Seine Rückkehr in die Bundesliga zum FC Bayern von März 2023 bis Februar 2024 war allerdings nicht erfolgreich.

Die Entwicklungen rund um Upamecano und die möglichen Auswirkungen auf den FC Bayern sind von großer Bedeutung. Wie sich die Verhandlungen weiter gestalten und welche Entscheidungen Upamecano letztlich treffen wird, bleibt abzuwarten. Weitere Informationen und Details zu diesem Thema finden Sie in den Quellen von Bild und Süddeutsche, sowie zusätzliche Kontextinformationen von Kicker.