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In Weiden wird Gemeinschaftssinn großgeschrieben, und das nicht nur beim Theater. Die Weidener Komödiens, eine engagierte Theatergruppe, haben mit ihrem jüngsten Projekt eine schöne Spende für das BRK-Herzenswunsch-Hospizmobil gesammelt. Nach acht ausverkauften Vorstellungen des Stücks „Die Zuckerpuppe“ von Heidi Hillreiner im November 2022 durfte sich das Hospizmobil über einen Erlös von 1.000 Euro freuen, wie oberpfalzecho.de berichtet.

Die Spendenübergabe wurde von den Vorstandsmitgliedern der Komödiens, Sandro Witt (1. Vorsitzender), Simon Boll (1. Kassier) und Michael Zielbauer (2. Vorsitzender), vorgenommen. Marko Pammer vom BRK-Herzenswunsch-Hospizmobil bedankte sich für die großzügige Unterstützung. „Unsere Arbeit finanziert sich ausschließlich durch Spenden, und wir sind auf jede Hilfe angewiesen“, erklärte Pammer.

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Herzenswünsche erfüllen

Das Herzenswunsch-Hospizmobil hat eine ganz besondere Mission: Es erfüllt letzte Herzenswünsche von Menschen in palliativen Situationen. Ziele für diese Wünsche sind sehr vielfältig – von Treffen mit Freunden über Reisen ans Meer bis hin zu Besuchen im Bundestag, wie die Webseite von herzenswunsch-hospizmobil.de erläutert. Die Wunscherfüllung ist, dank der Unterstützung von Spenden, für die Betroffenen kostenlos.

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Das Hospizmobil operiert im Einzugsgebiet des BRK Bezirksverbandes Niederbayern/Oberpfalz. Die Wünsche müssen im Vorfeld beim zuständigen BRK-Kreisverband Straubing-Bogen angemeldet werden, wobei nach einem Arztgespräch entschieden wird, inwieweit der Wunsch erfüllt werden kann.

Hospizarbeit in Deutschland

Die hospizliche Begleitung gehört zu den wichtigsten sozialen Dienstleistungen, die sich um Menschen in besonderen Lebenssituationen kümmern. Neben der Erfüllung letzter Wünsche arbeiten Hospizdienste daran, schwer erkrankte Menschen und ihre Angehörigen zu unterstützen, um ein Sterben in Würde zu ermöglichen. Hierzu gehört auch die Palliativversorgung, die auf die individuelle Lebensqualität fokussiert ist und nicht nur körperliche, sondern auch emotionale und spirituelle Bedürfnisse berücksichtigt, wie diakonie.de berichtet.

Die Hospizbewegung, die in den 1960er Jahren begann, hat sich in Deutschland seit den 1980ern fest etabliert. Aktuell gibt es rund 1.000 ambulante Hospizdienste sowie 282 stationäre Hospize, die fast zur Gänze durch Krankenkassen gefördert werden. In eine solche vielfältige Landschaft der Palliativversorgung passt das Herzenswunsch-Hospizmobil als wertvolle Ergänzung, die auf ehrenamtliches Engagement setzt und damit vielen Menschen Hoffnung bringt.