In der Nacht auf Freitag, den 20. Februar, kam es im Dienstbereich der Polizeiinspektion Schongau, Landkreis Weilheim-Schongau, zu einer Reihe witterungsbedingter Verkehrsunfälle. Diese sind auf die winterlichen Straßenverhältnisse zurückzuführen. Insgesamt wurden zehn Unfälle registriert, die glücklicherweise nur in einem Fall zu Verletzungen führten. Der Zeitraum der Unfälle erstreckte sich vom Donnerstag, dem 19. Februar, bis zum Freitag, dem 20. Februar. Ein detaillierter Bericht über die Vorfälle zeigt die Gefahren, die winterliche Straßenverhältnisse mit sich bringen können (Quelle).
Ein besonders schwerer Unfall ereignete sich am Donnerstagabend gegen 23:15 Uhr auf der Kreisstraße WM 3 im Gemeindebereich Bernbeuren. Ein Jugendlicher aus dem Altlandkreis Schongau, der mit einem Ellenator unterwegs war, verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug, als er wegen eines Tieres bremsen musste. Das Fahrzeug überschlug sich mehrfach, kam jedoch auf den Rädern in einem Feld zum Stehen. Der Jugendliche erlitt leichte Verletzungen und wurde ins Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden wird auf etwa 20.000 Euro geschätzt.
Weitere Unfälle und Schäden
Ein weiterer Vorfall ereignete sich kurz nach Mitternacht auf der Hauptstraße in Hohenpeißenberg. Hier verlor ein 30-jähriger Hohenpeißenberger die Kontrolle über sein Auto in einer leichten Linkskurve und prallte gegen einen Gartenzaun. Bei einem Alkoholtest wurde ein Wert über 1,1 Promille festgestellt, weshalb eine Blutentnahme angeordnet und der Führerschein sichergestellt wurde. Der Sachschaden belief sich auf rund 12.000 Euro.
Zusätzlich kam es am Donnerstag zwischen 14 und 17 Uhr zu einem Vorfall auf dem Mühlenweg in Hohenpeißenberg, bei dem ein unbekanntes Fahrzeug einen Stromkasten beschädigte und anschließend flüchtete. Der Sachschaden wurde auf etwa 2.000 Euro geschätzt. Hinweise zu dem flüchtigen Fahrzeug werden von der Polizeiinspektion Schongau entgegengenommen.
Die winterlichen Straßenverhältnisse führten auch in der Nacht zuvor zu weiteren Verkehrsunfällen im Altlandkreis Schongau. Um 22:25 Uhr geriet ein 74-jähriger Mann auf der Dessaustraße in Burggen ins Schleudern und prallte gegen eine Fahrradstation. Der Fahrer blieb unverletzt, jedoch entstand ein Sachschaden von ca. 7.500 Euro. Um 22:40 Uhr verlor ein 56-jähriger Mann aus Kaufbeuren auf der B472 die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte gegen eine Leitplanke, was zu leichten Verletzungen und einem Sachschaden von ca. 20.000 Euro führte. Ein 21-jähriger Mann überschlug sich um 1:30 Uhr auf der Staatsstraße 2058, blieb jedoch unverletzt, wobei der Sachschaden bei ca. 10.000 Euro liegt. In all diesen Fällen waren Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst im Landkreis Weilheim-Schongau rund um die Uhr im Einsatz (Quelle).
Die wiederkehrenden winterlichen Bedingungen stellen nicht nur eine Herausforderung für die Autofahrer dar, sondern auch für die Einsatzkräfte, die rund um die Uhr in Bereitschaft sind, um im Notfall schnell zu reagieren. Es ist wichtig, dass Fahrer in diesen Zeiten besondere Vorsicht walten lassen und den Witterungsbedingungen angemessene Fahrweise anpassen, um solche Unfälle zu vermeiden.