In einer bemerkenswerten Geste des Mitgefühls und der Dankbarkeit haben Leni Hock und ihre Mutter Angela May-Hock beschlossen, ihre runden Geburtstagsfeiern nicht für persönliche Geschenke, sondern für einen guten Zweck zu nutzen. Anlässlich ihrer Feierlichkeiten sammelten sie beeindruckende 4.000 Euro für die Stiftung „Forschung hilft“, die der Krebsforschung am Universitätsklinikum Würzburg zugutekommt. Diese Entscheidung wurde von der Dankbarkeit für die Unterstützung, die Leni während ihrer schweren Zeit am Klinikum erfahren hat, inspiriert.
Leni Hock, die im Frühjahr 2025 im Alter von 19 Jahren mit einem bösartigen Hirntumor diagnostiziert wurde, durchlief eine intensive Behandlung, die Operationen und Chemotherapie umfasste. Glücklicherweise konnte der Tumor erfolgreich zurückgedrängt werden. Bei der feierlichen Scheckübergabe an Gabriele Nelkenstock, die Vorsitzende des Stiftungsrats, zeigte sich die große Solidarität im Umfeld der Familie. Auch Giovanni Privitera steuerte zur Summe bei, indem er Erlöse aus dem Verkauf seiner Pizzavariationen spendete.
Bedeutung der Krebsforschung
Die gesammelten Mittel fließen in die Krebsforschung, die eine bedeutende Rolle in der Entwicklung neuer Therapieansätze spielt. Das Universitätsklinikum Würzburg hat sich als ein führendes Kompetenzzentrum für Krebsforschung etabliert und führt über 100 Forschungsprojekte in verschiedenen Fachbereichen durch. Ziel ist es, zukünftigen Patienten neue Therapiechancen zu ermöglichen, da jeder zweite Bewohner der westlichen Welt an einer bösartigen Tumorerkrankung erkrankt.
Die Stiftung „Forschung hilft“ unterstützt seit 2017 lokale Projekte und hat mittlerweile rund 1,1 Millionen Euro an Fördergeldern ausgeschüttet. Prof. Dr. Imad Maatouk vom UKW betonte die Bedeutung eines starken sozialen Umfelds für den Behandlungserfolg und die Psyche von Krebserkrankten. Die Krebsforschung hat zwar bisher keine vollständige Heilung für Krebs gefunden, jedoch werden Fortschritte schrittweise erzielt.
Finanzierung der Krebsforschung
Um die Krebsmedizin voranzubringen, sind gesicherte und nachhaltige finanzielle Mittel erforderlich. Oft reichen öffentliche Mittel nicht aus, um die Finanzierungslücke zu schließen. Die Deutsche Krebshilfe ist der größte private Geldgeber für Krebsforschung in Deutschland und stellt im Geschäftsjahr 2022 zusammen mit Tochterorganisationen rund 73,3 Millionen Euro für neue Projekte bereit. Diese Mittel werden für Grundlagenforschung, klinische Krebsforschung und Versorgungsforschung verwendet.
Engagement ist gefragt! Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich im Kampf gegen Krebs zu engagieren, sei es durch Spenden, Unternehmensengagement oder persönliche Aktionen. Wer die Arbeit der Stiftung „Forschung hilft“ unterstützen möchte, kann dies durch eine Spende auf das Konto der Stiftergemeinschaft der Sparkasse Mainfranken Würzburg tun (IBAN: DE19 7905 0000 0000 0655 65, BIC: BYLADEM1SWU). Weitere Informationen zur Stiftung finden Sie auf der Website Forschung hilft, die herausragende und hoffnungsvolle Projekte in der Krebsforschung fördert und präsentiert.
Ein großes Dankeschön an Leni und Angela, die durch ihre Aktion nicht nur ihre Dankbarkeit zeigen, sondern auch anderen Patienten Hoffnung schenken. Ihre Initiative ist ein kleiner, aber bedeutender Beitrag im großen Kampf gegen Krebs.
Für mehr Informationen zur Krebsforschung und deren Finanzierung können Interessierte die Webseite der Deutschen Krebshilfe besuchen.