Bremen feiert 800 Jahre ersten Rat: Ein Meilenstein der Emanzipation!

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Am 11.11.2025 wird die urkundliche Erwähnung des Bremer Rates aus dem Jahr 1225 gefeiert, ein Schlüssel zur Emanzipation Bremens.

Am 11.11.2025 wird die urkundliche Erwähnung des Bremer Rates aus dem Jahr 1225 gefeiert, ein Schlüssel zur Emanzipation Bremens.
Am 11.11.2025 wird die urkundliche Erwähnung des Bremer Rates aus dem Jahr 1225 gefeiert, ein Schlüssel zur Emanzipation Bremens.

Bremen feiert 800 Jahre ersten Rat: Ein Meilenstein der Emanzipation!

Am 15. November 1225 wird ein zentraler Moment in der Geschichte Bremens dokumentiert. An diesem Tag erhielt der Bremer Rat erstmals urkundlich Anerkennung. Mit dieser Urkunde befreite Erzbischof Gerhard II. die Bremer Bürger von Zollpflichten in Bremervörde, was den Beginn ihrer Emanzipation vom erzbischöflichen Einfluss markiert. Dies ist nicht nur ein Meilenstein für die Stadt, sondern auch ein Bild für die Entwicklung der Selbstverwaltung in Bremen.

Die Urkunde, die das politische Organ der mittelalterlichen Selbstverwaltung, den Bremer Rat, ins Rampenlicht rückt, wird heute im Staatsarchiv Bremen aufbewahrt. Bürgermeister Andreas Bovenschulte hat die Bedeutung dieses Ereignisses betont. Er stellt in einer aktuellen Stellungnahme klar, dass der Rat eine entscheidende Rolle in der Transformation Bremens zur modernen Stadtrepublik gespielt hat. Diese historische Entwicklung wird durch einen Beitrag von Prof. Konrad Elmshäuser im Bremischen Jahrbuch 2025 weiter erläutert.

Die Rolle von Erzbischof Gerhard II.

Der Erzbischof Gerhard II. von Lippe, der von 1219 bis zu seinem Tod 1258 amtierte, war eine prägende Figur in dieser Zeit. Gerhard II. hatte mit Forderungen nach mehr Autonomie von Seiten der Bürger zu kämpfen und war in zahlreiche Konflikte verwickelt. Dennoch gelang ihm auch der Bau der ersten Weserbrücke in Bremen und die umfassende Renovierung des Bremer Doms. Diese Bauprojekte sind eindrucksvolle Zeugnisse seines Wirkens, das sowohl im romanischen als auch im gotischen Stil geprägt wurde.

Der Erzbischof wird oft als umstrittene Persönlichkeit beschrieben. Während er einen Kreuzzug gegen die Stedinger Bürger organisierte, war er gleichzeitig auch daran interessiert, die städtische Infrastruktur zu verbessern. Sein Leben und Wirken sind somit ein Spiegel von Erfolgen und Widrigkeiten, ganz im Sinne der wechselhaften Geschichte Bremens.

Das Bremische Jahrbuch 2025

Besonders interessant für Geschichtsinteressierte und jene, die sich näher mit dieser Epoche auseinandersetzen möchten, ist das Bremische Jahrbuch, Band 104, das 2025 erscheint. Auf 271 Seiten bietet es einen umfassenden Blick auf die Bedeutung des Bremer Rates. Der Preis für das Buch liegt bei 33,00 Euro und es ist sowohl im Buchhandel als auch über das Staatsarchiv Bremen erhältlich. Es steht auch als PDF-Datei zum Download zur Verfügung, was den Zugang für alle Interessierten erleichtert.

Bibliografische Angaben
Bremisches Jahrbuch, Band 104 (2025)
ISBN 978-3-925729-96-6
Preis: 33,00 Euro

Die Auseinandersetzungen und das Streben nach Selbstverwaltung sind nicht nur bedeutend für die Bremer Geschichte, sondern bieten auch wertvolle Lektionen für die Demokratie von heute. Überlieferungen wie die von Erzbischof Gerhard II. und die Entwicklung des Bremer Rates sind und bleiben Teil des kulturellen Erbes.

Wenn Sie mehr über die individuellen Akteure jener Zeit erfahren möchten, lohnt sich ein Blick in die Dokumente, die Namen wie Ritter Hermann von Borch, Heinrich von Ochtenhausen und viele weitere erwähnen. Diese Verbindungen verleihen der Geschichte Bremens eine lebendige Dimension und zeigen die Verflechtungen, die es im Mittelalter gab, und sie bezeugen das rege Treiben in der Region.

Wer sich für die Facetten dieser bewegten Zeiten interessiert, ist eingeladen, in die fesselnde Welt der Bremer Geschichte einzutauchen, die in den kommenden Publikationen auf interessante Weise beleuchtet wird.

Bremen Senatspressestelle berichtet, dass …

Wikipedia liefert detaillierte Informationen über Gerhard II.

Deutsche Digitale Bibliothek bietet Einblicke in die Urkunden und deren Bedeutung.