Ein dramatisches Szenario spielte sich am Sonntagabend im Fischereihafen von Bremerhaven ab, als ein Hundebesitzer ins Hafenbecken stürzte, während er versuchte, seinen Hund zu retten. Wie NDR berichtet, geschah der Vorfall um 21.28 Uhr, als der 25-jährige Mann sein Tier in Gefahr sah und ins kalte Wasser sprang. Doch das Vorhaben endete für ihn brenzlig, denn er konnte sich nicht mehr aus eigener Kraft ans Ufer zurückkämpfen.
Der Vorfall rief unverzüglich die Rettungskräfte auf den Plan. Die Polizei Bremerhaven war als Erste vor Ort und warf einen Rettungsring über die Kaimauer, um dem Mann zu helfen. Als sie eintrafen, war er bereits mit dem Hund im Wasser. Die Kreiszeitung berichtet, dass die Feuerwehr Bremerhaven den Wasserrettungszug aktivierte, der aus mehreren Fahrzeugen und Booten bestand. Insgesamt waren 19 Einsatzkräfte, darunter Feuerwehr und Rettungsdienst sowie vier Polizeibeamte, an der Rettungsaktion beteiligt.
Die Rettungsaktion
Dank des schnellen Handelns der Feuerwehr, die mit einem Hilfeleistungslöschfahrzeug und einem Schlauchboot anrückte, konnten sowohl der Hund als auch der Mann gerettet werden. Um den Betroffenen sicher aus dem Wasser zu holen, wurde eine Leiter eingesetzt. Der Notarzt übernahm anschließend die Untersuchung des Mannes, der glücklicherweise keine schwerwiegenden Verletzungen davontrug, und übergab ihn in die Obhut seiner Ehefrau.
Natürlich stellte sich die Frage: Wie konnte es dazu kommen? Der Hundebesitzer, der selbstständig ins Wasser gefallen war, hatte in dem Moment keine andere Wahl gesehen. „Ich habe einfach nach ihm gegriffen“, so erklärte er später seine impulsive Reaktion. Das unglückliche Ereignis zeigt, wie schnell man in Schwierigkeiten geraten kann, wenn man versucht, einen geliebten tierischen Gefährten zu retten.
Ein glückliches Ende
Trotz der dramatischen Situation verlief alles glimpflich. Beide, Mann und Hund, erlitten keine ernsthaften Verletzungen. Dies ist nicht zuletzt dem engagierten Einsätzen der Rettungskräfte zu verdanken, die im Handumdrehen zur Stelle waren und professionell handelten. Ein Streu-Trecker, der ebenfalls in die Rettungsaktion involviert war und per Kran geborgen werden musste, konnte ebenfalls sicher gestellt werden.
Insgesamt zeigt dieser Vorfall, dass auch in kritischen Momenten schnelle Entscheidungen und beherztes Handeln entscheidend sind. In Bremerhaven freut man sich über das glückliche Ende – eine wahre Heldentat für die Retter und ein weiterer Beweis für die unbedingte Liebe zwischen Mensch und Tier.





