Vampire: Bloodlines 2 – Ein klassischer Mythos, der enttäuscht!

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Erfahren Sie mehr über Bremerhaven und die spannende Geschichte des Spiels "Vampire: The Masquerade – Bloodlines 2" im Test.

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Vampire: Bloodlines 2 – Ein klassischer Mythos, der enttäuscht!

In der Welt der Videospiele hat sich „Vampire: The Masquerade – Bloodlines 2“ in den letzten Jahren zu einem spannenden Thema entwickelt. Mit seiner turbulenten Entstehungsgeschichte hat das Spiel die Aufmerksamkeit vieler Gamer auf sich gezogen. Ursprünglich sollte es 2020 erscheinen, um mit der neuen Konsolengeneration, darunter Xbox Series X|S und PlayStation 5, in den Ring zu steigen. Doch aus verschiedenen Gründen hat sich die Veröffentlichung hingezogen. Das spannende Action-Adventure wird jetzt endlich für PC und Konsolen angeboten, was die Vorfreude nur weiter steigert, berichtet stadt-bremerhaven.de.

Für viele Fans der Reihe ist der erste Teil aus dem Jahr 2004, der mittlerweile Kultstatus erreicht hat, eine große Messlatte. Trotz der anfänglichen Bugs und eines misslungenen Launchs konnte das Spiel die Herzen vieler Spieler gewinnen. Wie sein Vorgänger erzählt auch „Bloodlines 2“ eine lineare Geschichte, welche die Spieler mit gut geschriebenen Charakteren und Dialogen fesselt. Der Alt-Vampir Phyre ist hierbei der Spielercharakter, wobei die Wahl des Geschlechts und des Clans die Spielweise nur minimal beeinflusst.

Gameplay und Spielmechanik

Das Gameplay von „Bloodlines 2“ wurde als weniger komplex beschrieben. Es legt den Fokus vor allem auf eine spannende Story und interessante Figuren, doch es fehlen grundlegende Rollenspiel-Elemente wie die Charaktererstellung oder ein Inventar. Die Kämpfe basieren ausschließlich auf Vampirfähigkeiten, und auch die Spielwelt ist kein offenes Areal, sondern besteht aus mehreren, klar definierten Hubs. Hierbei bleibt wenig Raum für Entdeckungen, was zu einer schnellen Eintönigkeit führen kann, da die KI und das Skillsystem begrenzt sind.

Die Charaktere sind gut animiert und ansprechend gestaltet, und die Soundkulisse trägt zur stimmigen Atmosphäre des Spiels bei. Die Spielzeit beträgt etwa 20 Stunden und bietet eine spannende, wenn auch nicht besonders tiefgehende Erfahrung. Es wird also eher ein Action-Adventure geboten, als ein ernsthaftes Rollenspiel, so die Einschätzung von stadt-bremerhaven.de.

Die Faszination des Vampirmythos

Doch was macht Vampire so faszinierend? Der Mythos um diese blutsaugenden Nachtgestalten reicht tief in der Folklore und Mythologie verankert. Traditionell werden sie als untote humanoide Wesen beschrieben, die Unheil bringen und sich von der Lebensessenz der Lebenden ernähren. Die Vorstellung über das Aussehen und die Kräfte von Vampiren hat sich im Laufe der Jahrhunderte gewandelt, angefangen bei den blassen, gestörten Wesen bis zu den heutigen, oft als charmante Bösewichte dargestellten Figuren.

Die Wurzeln des Wortes „Vampir“ sind umstritten; es könnte etwa aus dem Serbokroatischen stammen. In Europa wurden Berichte über Vampire vor allem im 18. Jahrhundert zu Massenhysterie und sogar zu öffentlichen Hinrichtungen. Der Glaube an Vampire und ihre Eigenschaften kam vermutlich aus Misstrauen gegenüber dem Entstehungsprozess von Leichnamen, wie wikipedia.org erläutert.

Vampirismus als kulturelles Phänomen ist nach wie vor lebendig – nicht nur in Literatur und Film, sondern auch in modernen Subkulturen, wo Menschen den Lebensstil eines Vampirs übernehmen. Wissenschaftliche Erklärungen für Vampirtumult sind bis heute in Diskussion, wobei frühere Argumente, wie die Erkrankung Porphyrie, mittlerweile größtenteils abgelehnt werden.

Dieser Mythos entwickelt sich ständig weiter und bleibt für die Menschen fesselnd, sei es in Literatur oder in Videospielen. „Bloodlines 2“ ist ein weiteres Kapitel in dieser langen Geschichte, das zwar nicht als klassisches Rollenspiel gilt, aber Millionen von Fans anziehen dürfte. Das Interesse an Vampiren bleibt somit ungebrochen – da liegt definitiv was an der Faszination dieser Kreaturen!