Werder Bremen: Die unglaubliche Achterbahn der Trainerentlassungen!
Der Artikel untersucht, wie Werder Bremen seit 2000 als "Trainer-Killer" in der Bundesliga agiert und bereits 14 Trainer entlassen hat.

Werder Bremen: Die unglaubliche Achterbahn der Trainerentlassungen!
Was geht im Weserstadion? Der SV Werder Bremen hat sich in der Bundesliga einen Ruf als wahrer „Trainer-Killer“ erworben. In dieser Saison mussten bereits drei Übungsleiter nach Begegnungen gegen die Bremer ihren Hut nehmen. Diese beeindruckende Gesamtzahl sorgt für Aufsehen und Gespräche innerhalb der Liga. Schaut man zurück, stellt man fest, dass seit dem Jahr 2000 insgesamt 14 Trainer nach Spielen gegen Werder Bremen ihren Posten verloren haben, darunter so bekannte Namen wie Peter Bosz, David Wagner und Bruno Labbadia. So berichtet die n-tv.
„Es ist kein Zufall“, könnte man meinen. Florian Kohfeldt, der einstige Coach von Werder, bekundete zwar sein Mitgefühl für die betroffenen Trainer, wies jedoch jegliche Verantwortung von sich. Der aktuelle Trainer Horst Steffen teilt diese Ansicht und zeigt ebenfalls Verständnis für die Kollegen, die durch die Begegnungen gegen Werder ihren Job verloren. Chef der Profiabteilung, Peter Niemeyer, sieht in der Situation jedoch keinen direkten Zusammenhang und bezeichnet die Entlassungen als puren Zufall.
Trainerwechsel in der Liga
Die aktuelle Bundesliga-Saison verzeichnet aufgrund der zahlreichen Trainerwechsel ein reges Spektakel. Bereits nach drei Spieltagen mussten zwei Trainer ihre Koffer packen, während andere Vereine auf einen positiven Trend hoffen. Unterdessen zeigt sich auch der VfL Wolfsburg, der jüngst gegen Werder antreten musste, in einer prekären Lage. Coach Paul Simonis könnte nach einer Niederlage gegen die Bremer ebenfalls seinen Platz räumen. Dies führt dazu, dass ihm eine spezielle Priorität zuteilwird: die Vermeidung einer weiteren Niederlage, um nicht als 14. Trainer in der Geschichte des Vereins zu gelten, der nach einem Spiel gegen Werder entlassen wird, wie transfermarkt berichtet.
Ein weiteres Beispiel ist der Trainerwechsel von Erik ten Hag, der nach einem 3:3 gegen Bayer Leverkusen entlassen wurde, oder auch Gerardo Seoane, der nach dem 0:4 gegen Gladbach seinen Posten räumen musste. In der Vergangenheit waren so illustre Trainer wie Huub Stevens und Giovanni Trapattoni von den Entlassungen betroffen, was die Brisanz dieser Thematik nur unterstreicht.
Trainer-Killer oder Zufallsprodukt?
Die Diskussion, ob Werder Bremen sich tatsächlich den Titel „Trainer-Killer“ verdient hat oder ob es sich um Zufälle handelt, bleibt heiß. Insbesondere, weil auch der Hamburger SV und der FC Augsburg in dieser „Rangliste“ der Trainerentlassungen mit 12 und 11 Entlassungen beachtlich weit oben stehen. Werder Bremen würde jedoch jegliches Stigma als „Job-Vernichtungs-Maschine“ gerne ablegen.
Es bleibt spannend, wie sich die Saison weiterentwickeln wird. Viele Trainer könnten in den nächsten Wochen ihren Platz räumen müssen – es stehen schließlich viele Vereine unter Druck. Die gemeinsame Hoffnung vieler ist, dass die aktuell stagnierenden Trainerwechsel nicht die gesamte Saison dominieren, wie es in vergangenen Jahren häufig der Fall war, wie die Daten von 90min zeigen. Da könnte es durchaus zu einer der trainerwechselärmsten Saisons in der Bundesliga-Geschichte kommen.