In der Region Bergstraße tut sich etwas, und das dürfen sich alle Radfahrer:innen vormerken. Ab kommenden Montag, den 19. Januar, starten die Arbeiten zur Instandsetzung des Radweges zwischen Bensheim und Heppenheim. Diese Baustelle wird voraussichtlich bis Ende Februar andauern und verspricht eine langfristige Verbesserung der Radinfrastruktur in der Gegend. Laut hessen.de wird der Radweg im Hocheinbau saniert, sodass er rund 28 Zentimeter über dem bisherigen Bestand liegen wird.
Die Verkehrsteilnehmer:innen auf der B3 müssen sich während der Bauarbeiten auf eine halbseitige Sperrung mit Ampelregelung einstellen. Eine Radwegeumleitung wird über Wirtschaftswege eingerichtet, um den Radfahrer:innen eine sichere Durchfahrt zu ermöglichen. Es ist nicht nur bei uns in der Region erforderlich, das Radfahren attraktiver und sicherer zu gestalten – eine Herausforderung, die der Bund angenommen hat.
Sanierung mit Blick auf die Zukunft
Die Maßnahmen umfassen das Abfräsen der beschädigten Asphaltflächen und den Einbau einer neuen Betondecke, sobald die Witterungsbedingungen es zulassen. Das Ziel ist es, die Wurzeln der umliegenden Bäume zu schützen und somit künftige Schäden zu vermeiden. Diese Grundsanierung wird also nicht nur den Radweg sichtbar verbessern, sondern ihm auch einen Alleecharakter verleihen, was die Umgebung um einiges ansprechender gestaltet.
Die Gesamtkosten der Bauarbeiten belaufen sich auf 920.000 Euro, die durch den Bund finanziert werden. Ein weiterer Aspekt: Dieser Ausbau steht im engen Zusammenhang mit dem Finanzhilfe-Sonderprogramm „Stadt und Land“ des Bundesministeriums für Verkehr. Auch dieses Programm zielt auf eine flächendeckende Verbesserung der Radinfrastruktur, da seit 2021 jährlich Bundesmittel beantragt werden können, um verschiedene Maßnahmen im Radverkehr zu unterstützen, wie bmv.de erläutert.
Der Nutzen für die Region
Im Zuge dieser nationalen Initiative sind bereits über 3.500 Projekte bundesweit genehmigt worden. Das soll nicht nur den Alltag der Radfahrer:innen erleichtern, sondern auch zur Verkehrswende beitragen. Schließlich will man die Verkehrssituationen in ländlichen Gebieten nachhaltig verbessern und das Radfahren für alle sicherer und attraktiver gestalten. Dies kommt nicht nur den Radfahrer:innen, sondern letztlich allen Verkehrsteilnehmer:innen zugute.
Die ambitionierten Pläne zur Radwegeinstandsetzung in unserer Region sind ein Schritt in die richtige Richtung und zeigen, dass es wichtig ist, auch in der Verkehrsinfrastruktur auf den Wandel zu reagieren. Wenn es nach den zuständigen Stellen geht, wird der Radweg nicht nur stabiler, sondern auch schöner – und das ist es, was wir uns alle wünschen!