Nach einem dramatischen Vorfall, der Anfang Juni dieses Jahres ein Hochhaus in Babenhausen betraf, sind die Bewohner seitdem auf Entbehrungen eingestellt. Bei einem Fenster im achten Stock kam es zum Sturz, der zur sofortigen Evakuierung des gesamten Gebäudes führte. Dabei konnten die Betroffenen ihr Hab und Gut nur in Begleitung und ohne funktionierenden Fahrstuhl aus ihren Wohnungen bergen, was die Situation zusätzlich erschwerte. Ein Zutrittsverbot wurde verhängt, um die Sicherheit aller zu gewährleisten.

Wie fr.de berichtet, stellte ein Ingenieur bei einer Eigentümerversammlung ein umfassendes Sicherungskonzept vor. Dieses Konzept zielt darauf ab, die nötigen Maßnahmen zu ergreifen, um den Zugang zum Hochhaus wieder zu ermöglichen und die Sicherheit der Bewohner zu gewährleisten. Dazu gehört die Anbringung eines Netzes an der Fassade sowie der Aufbau eines Gerüsts, das mit einer Plane bespannt werden soll. So soll die Außenwand des Gebäudes besser vor Witterungseinflüssen geschützt werden.

Planung der Sicherheitsmaßnahmen

Die angestrebten Schutzmaßnahmen haben das Hauptziel, das Betreten des Hauses zu sichern und gleichzeitig die Außenwand effektiv zu schützen. Allerdings gibt es noch einige Herausforderungen. Brandschutzmaßnahmen müssen ebenfalls in Auftrag gegeben werden, und die Löschwasserversorgung sowie die Pumpen sind noch nicht abgenommen, obwohl sie bereits installiert wurden. Ein Sachverständiger wird erwartet, um die notwendige Abnahme durchzuführen.

Besorgniserregend ist der Umstand, dass die Hausverwaltung die Bauaufsicht nicht über den aktuellen Stand informiert hat und erforderliche Unterlagen bislang nicht vorgelegt wurden. Ein klarer Zeitrahmen für die Sicherungsmaßnahmen und die Abnahme der Löschwasserpumpen blieb bislang ungenannt.

Die Zukunft des Hochhauses

Zusätzlich wird darüber diskutiert, einen Auftrag zur Fassadendämmung zu erteilen, um mögliche Frostschäden an den Wasserleitungen im Winter zu verhindern. Solche Überlegungen sind vital, um die Lebensqualität im Hochhaus, was übersetzt „Wolkenkratzer“ bedeutet, langfristig zu sichern. Schätzungsweise wird das Hochhaus, das aus vielen Etagen besteht, erst wieder in vollem Umfang bewohnbar sein, wenn alle Sicherheitsvorkehrungen getroffen sind und entsprechende Genehmigungen vorliegen.

Die Aufmerksamkeit richtet sich nun auf die kooperative Zusammenarbeit zwischen Hausverwaltung und Bauaufsicht, um die bevorstehenden Herausforderungen zu bewältigen und den Bewohnern möglichst bald wieder ein sicheres Zuhause zu bieten. Es bleibt abzuwarten, wie schnell die erforderlichen Maßnahmen umgesetzt werden können und ob die Bewohner schon bald wieder zur Normalität zurückkehren können.