In Frankfurt gibt es erfreuliche Neuigkeiten für Pendler und Besucher: Ab dem 14. Dezember kehrt der öffentliche Nahverkehr (ÖPNV) wieder zum Normalbetrieb zurück, und das gleich mit einigen Verbesserungen. Dies wurde kürzlich von Mobilitätsdezernent Wolfgang Siefert von den Grünen bekannt gegeben. Die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) hat in den letzten Monaten hart daran gearbeitet, die kaputtgesparten Verbindungen auszubauen und die Verfügbarkeit der einzelnen Linien zu erhöhen. Es sieht also so aus, als ob das Warten bald ein Ende hat.

Vor rund zwei Jahren musste der Fahrplan wegen Personalmangels erheblich reduziert werden. Viele Fahrgäste waren darüber verärgert, und die VGF hat die Situation nun erkannt und mit neuen Einsichten reagiert. Laut hessenschau.de wird das Angebot nicht nur wiederhergestellt, sondern an einigen Stellen verbessert. Besonders die U-Bahn-Linien U2, U6, U7 und U8 kehren auf ihr früheres Niveau zurück und haben sogar einige nennenswerte Änderungen in petto.

Fahrplanänderungen und neue Anbindungen

So wird etwa die Linie U2 an Schultagen ganztägig mit längeren Vier-Wagen-Zügen fahren. Die Takte der Linien U6 und U7 werden in der Hauptverkehrszeit von 10 Minuten auf 7,5 Minuten verkürzt, und die U8 verdoppelt ihr Angebot zwischen Südbahnhof und Heddernheim auf acht Fahrten pro Stunde. Auch der Busverkehr wird von den Änderungen profitieren; die Linien M32, 57 und X58 zum Flughafen erhalten in den Hauptverkehrszeiten ein erweitertes Taktangebot.

Von den Änderungen profitiert auch der Rufbus KNUT, der bald in Bad Vilbel in den Stadtteilen Heilsberg, Massenheim, Gronau und Dortelweil tätig werden wird. Diese Änderungen zur Barrierefreiheit und Erweiterungen bei den Buslinien freuen sowohl die Anwohner als auch die Besucher der Stadt und verdeutlichen, dass die VGF hereingeschaut hat, was der Bürger wirklich braucht.

Neues Personal und Infrastruktur

Um diesen Fahrplanwechsel optimal zu gestalten, werden über 100 neue Fahrer eingestellt. Um die Herausforderungen der letzten Jahre zu meistern, plant die VGF im Jahr 2025 insgesamt 221 Lehrgangsplätze für neue Fahrer. Tom Reinhold, Geschäftsführer der Nahverkehrsgesellschaft Traffiq, gibt sich optimistisch und betont, dass die Verbindungen und Kapazitäten mindestens auf dem Niveau von vor der Reduzierung sein werden.

Allem voran soll die VGF die Barrierefreiheit an den Haltestellen verbessern; alle U-Bahn-Stationen sind zwar bereits barrierefrei, jedoch oft nur mit einem Aufzug ausgestattet. Geplant ist, dass zusätzliche Aufzüge und Rolltreppen installiert werden, um den Zugang für alle zu erleichtern.

Ein anderes Thema sind die neuen Straßenbahnen, die aufgrund technischer Probleme derzeit auf unbestimmte Zeit verschoben wurden. Ein T-Wagen wird jedoch in Frankfurt getestet, und weitere Informationen über den Testverlauf werden Mitte 2026 erwartet. Dies klingt nach einer spannenden Entwicklung für die Frankfurter und ihre Mobilität.

Zusammengefasst wird der öffentliche Nahverkehr in Frankfurt ab dem 14. Dezember nicht nur zurück zur Normalität finden, sondern darüber hinaus sogar einige spannende Verbesserungen erleben. Bleiben wir gespannt, was die Verkehrsgesellschaft noch in Petto hat. Weitere Informationen sind auf der Webseite der VGF zu finden.