Die Vorweihnachtszeit ist in vollem Gange, und in vielen Städten blühen die Weihnachtsmärkte auf. Ein besonders festlicher Markt findet heuer in Frankfurt statt. Laut Augsburger Allgemeine ist der Frankfurter Weihnachtsmarkt eine traditionsreiche Veranstaltung, die sich über zentrale Orte wie den Roßmarkt, die Hauptwache, den Friedrich-Stoltze-Platz, den Römerberg und das Mainufer erstreckt. Mit über 200 festlich dekorierten Ständen bietet der Markt eine schier endlose Auswahl an kulinarischen Spezialitäten wie Glühwein, Bratwurst, Maronen und Bethmännchen, daneben finden sich auch kunsthandwerkliche Produkte, Spielzeug und Weihnachtsdekoration.
Der Weihnachtsbaum auf dem Römerberg stiehlt bei der Eröffnungsfeier am 24. November allen die Show, wenn er zum ersten Mal erleuchtet. Auch das musikalische Programm zieht die Besucher in seinen Bann: Ein Weihnachtskonzert der Oper Frankfurt, ein Glockenspiel der Alten Nikolaikirche und ein Live-Konzert mit Patrick Lindner sorgen für festliche Stimmung.
Öffnungszeiten und Programm
Die Öffnungszeiten des Frankfurter Weihnachtsmarktes sind Montag bis Samstag von 10 bis 21 Uhr und sonntags von 11 bis 21 Uhr. Das Große Stadtgeläut wird an Heiligabend auch erklingen, während ein Nikolausbesuch am 6. Dezember die kleinen Gäste erfreuen wird. Besondere Höhepunkte sind das Künstler-Weihnachtsmarkt in der Paulskirche, das vom 25. November bis 21. Dezember täglich von 12 bis 20 Uhr geöffnet hat, sowie zahlreiche weitere Veranstaltungen und ein Kinder-Weihnachtsmarkt am Mainkai.
Anreise und Barrierefreiheit
Die Anreise erfolgt am besten mit öffentlichen Verkehrsmitteln, da in der Nähe der Märkte kaum Parkplätze zur Verfügung stehen und es zu Straßensperrungen kommen kann. Der Markt ist jedoch barrierefrei zugänglich, sodass wirklich jeder die festliche Atmosphäre genießen kann. Ein weiterer Blick lohnt sich auf andere Weihnachtsmärkte in Deutschland, die ebenfalls viele Besucher anziehen. So gibt es laut ADAC von den Alpen bis zur Nordsee eine bunte Palette an Märkten, wie beispielsweise den Dresdner Striezelmarkt, der seit 1434 Tradition hat und mit seinem Holzspielzeug und Christstollen begeistert.
In München hingegen glänzt der Christkindlmarkt am Marienplatz, der von 24. November bis 24. Dezember seine Türen öffnet und so manche Herzen mit traditionellem bayrischen Charme erobert. Dieser Markt ist nicht nur für seine großen Weihnachtsstände, sondern auch für sein umfangreiches Programm, einschließlich Live-Musik und einem großen Krippenspiel, bekannt, während der viktualienmarkt von 21. November bis 5. Januar für Köstlichkeiten sorgt.
Sowohl der Frankfurter als auch der Münchener Weihnachtsmarkt bieten ein unvergessliches Erlebnis zur schönsten Zeit des Jahres. Wenn Sie also noch überlegen, wo Sie die Festtage verbringen möchten, könnte ein Ausflug zu einem dieser Märkte durchaus lohnend sein!