In Frankfurt am Main läuft ein bemerkenswertes Bauprojekt, das gleich mehrere wichtige Bedürfnisse der Stadt erfüllt. Die neue Feuer- und Rettungswache in Bockenheim, die am Kurfürstenplatz entsteht, ist nicht nur ein Hochglanzstück für die Feuerwehr, sondern bietet gleichzeitig 14 moderne Mietwohnungen. Mit der Fertigstellung des Rohbaus hat die BKRZ GmbH & Co. KG in Zusammenarbeit mit der ABG FRANKFURT HOLDING ein zukunftsweisendes Konzept auf die Beine gestellt, das höchste Ansprüche an Wohn- und Einsatzqualität vereint. Wie IT-Boltwise berichtet, wird der Bau in insgesamt 14 Monaten.realisiert und bis zum Herbst 2026 abgeschlossen sein.
Die Bauarbeiten, die bereits in vollem Gange sind, umfassen neben der Feuerwache auch eine Tiefgarage mit 32 Stellplätzen. Das Besondere an diesem Projekt ist die durchdachte Mischung aus Rettungseinrichtungen und Wohnraum. Die Wohnungen, die allesamt über private Außenbereiche in Form von Loggien oder Dachterrassen verfügen, sind zwischen 54 und 109 Quadratmetern groß. Dabei kommen fünf dieser Einheiten städtischen Förderprogrammen zugute, und drei sind barrierefrei gestaltet. Das sich Vollhornat-Darmstädter Architekturbüro Lengfeld & Wilisch verantwortlich für die Planung, zeigt sich hier nicht nur als Architekt von modernen Wohnraum, sondern auch als Architekt für Lebensqualität.
Ein wichtiger Schritt für die Sicherheit
Die neue Wache 2A wird maßgeblich dazu beitragen, die Hilfsfrist in der westlichen Innenstadt zu sichern. In Anbetracht der wachsenden Anforderungen in diesem oft stark geforderten Bereich ist die Reaktivierung der ehemaligen Johanniter Rettungswache ein bedeutender Schritt. So wird die Anzahl der rund um die Uhr besetzten Feuer- und Rettungswachen in Frankfurt von 12 auf 13 erhöht. Laut Entwicklungsstadt sind die Feuerwehrfahrzeuge am Kurfürstenplatz stationiert, während Rettungsfahrzeuge über die Schwälmer Straße ausrücken werden. Diese durchdachte Anordnung sorgt dafür, dass im Notfall jede Sekunde zählt.
Ein weiterer Vorteil des Neubaus ist die geplante Nutzung von Hochwasserschutzmaßnahmen sowie Notstromvorrichtungen und Ladesäulen für elektrische Feuerwehrautos, was die Einsatzmöglichkeiten erweitert und den ökologischen Fußabdruck verringert. Einfach gesagt: Die Feuerwehr wird hier modernste Technik zur Verfügung gestellt, um auch den Herausforderungen der Zukunft gewachsen zu sein.
Ein rundum durchdachtes Konzept
Das Projekt wird als zukunftsweisendes Modell angesehen, da es nicht nur die Einsatzmöglichkeiten verbessert, sondern auch innerstädtischen Wohnraum schafft. Der Rohbau dient zudem als Schallschutz, was die Lebensqualität der zukünftigen Bewohner steigert. Markus Röck von der BKRZ GmbH hebt die Anpassung der Standortkonzepte an infrastrukturelle Herausforderungen hervor. „Da liegt was an“, könnte man sagen – sowohl in Bezug auf Sicherheit als auch auf Wohnkomfort.
In der Heinrichstraße wird bereits das nächste große Bauvorhaben geplant, das zusätzlich eine Feuer- und Rettungswache, eine Tiefgarage und 41 Mietwohnungen umfasst. Die Baugenehmigung liegt bereits vor, sodass nach Fertigstellung des aktuellen Projekts die Bauarbeiten zeitnah beginnen können. Damit setzt Frankfurt einen weiteren Schritt, um sowohl die Sicherheit als auch den Wohnraum in der Innenstadt zukunftsgerecht zu gestalten.