Was geht in Riedberg? Ein Blick auf die jüngsten Geschehnisse in der Region zeigt, dass die Anwohner in den vergangenen Monaten mit der Fernwärmeversorgung zu kämpfen hatten. Am 23. Oktober 2025 fiel die Wärmeversorgung in Riedberg sowie in Teilen der Nordweststadt und des Mertonviertels aus. Anwohner berichteten von lauwarmem Wasser und kalten Wohnungen, was für großen Unmut sorgte. Trotz dieser Situation blieb eine aktuelle Störungsmeldung auf der Website der Mainova AG aus, was zu Verwirrung unter den Betroffenen führte.

Die Situation veranlasste viele Bewohner dazu, vermutete Defekte an ihren Heizungsanlagen von Fachbetrieben überprüfen zu lassen. Der Ortsbeirat 12 nahm die Sache in die Hand und forderte am 31. Oktober eine Verbesserung der Störungskommunikation von Mainova. Es wurde angeregt, die Website um einen Bereich „Aktuelle Störung: Status und Ausblick“ zu erweitern und betroffene Kunden aktiv über E-Mail oder SMS zu informieren.

Kommunikation im Störungsfall

Der Magistrat der Stadt Frankfurt hat sich ebenfalls mit Mainova in Verbindung gesetzt, was zur Stellungnahme des Unternehmens am 9. Februar 2026 führte. Laut Mainova war das Müllheizkraftwerk Frankfurt am Main GmbH betroffen, wobei die Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES) die Verantwortung für die Kommunikation übernahm. Am Morgen des Störfalls informierte FES die Anwohner per E-Mail und beantwortete Presseanfragen bereits ab früh um 7:23 Uhr. Um 09:09 Uhr meldete sich auch Mainova über ihren Service-Account auf der Plattform X.

Ein zweites Mailing zur Behebung der Störung wurde am 24. Oktober 2025 versendet. Zudem informierte FES über Social Media Kanäle wie Instagram und Facebook über die Situation, um sicherzustellen, dass möglichst viele Bürger erreicht werden. Die Anwohner im betroffenen Gebiet erhielten die ersten Informationen um 08:31 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt war die Störung bereits behoben, jedoch dauerte es noch mehrere Stunden, bis alle Wohnungen wieder warm wurden, da das Fernwärmesystem träge auf Temperaturschwankungen reagiert.

Wichtigkeit der Störungskommunikation

Die jüngsten Vorfälle haben einmal mehr gezeigt, wie entscheidend eine effiziente Kommunikation bei Störungen ist, um das Vertrauen der Bürger zu erhalten. Laut der Mainova AG gibt es standardisierte Abläufe zur Informationsweitergabe, die je nach Schweregrad einer Störung in Kraft treten. Bei schwerwiegenden Störungen informiert das Unternehmen die Öffentlichkeit über Presse, soziale Medien und die eigene Website. Die Kommunikation wird bis zur vollständigen Behebung der Störung aufrechterhalten.

Der Vorfall hat zudem eine Diskussion über die Optimierung der Informationswege in solchen Krisensituationen ausgelöst. Das Beispiel der Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main (VGF) wurde als positives Modell für eine schnelle Informationsweitergabe genannt, welches andere Dienstleister übernehmen sollten. Zudem plant FES einen Nachbarschaftsverteiler, bei dem sich Bürger für E-Mail-Informationen bei Störungen anmelden können.

Abschließend lässt sich sagen, dass die Herausforderungen, die mit der technischen Versorgung verbunden sind, sowohl Unternehmen als auch Anwohner stark betreffen können. Die klare Botschaft ist, dass eine verbesserte Kommunikation unerlässlich ist, um solchen Situation tagsüber besser zu entschärfen. Weitere Entwicklungen und Optimierungsmaßnahmen werden mit Sicherheit in den kommenden Monaten zu erwarten sein.