In Großenlüder geht’s rund, wenn es um die Zukunft der Straßenbeleuchtung geht. Die Gemeinde im Kreis Fulda hat nun endlich den Startschuss für die Umrüstung auf die energiesparende LED-Technologie gegeben. Dies ist nicht nur ein großer Schritt in Richtung Energieeinsparung, sondern auch ein wichtiger Beitrag zur Sicherheit in den Ortsteilen.
Wie Fuldaer Zeitung berichtet, wurde der Auftragsvergaben und die Reihenfolge der Umrüstung in der Gemeindevertretung beschlossen. Diese Entscheidung fällt im Schatten der Energiekrise 2022, die durch den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine ausgelöst wurde. Ein umfassendes Modernisierungskonzept wurde im November 2023 ins Leben gerufen, und damit sind die Weichen für eine nachhaltige und zukunftssichere Beleuchtung gestellt.
Wichtige Fördermittel und Investitionen
Die finanziellen Mittel für das ehrgeizige Projekt sind ebenfalls gesichert. Insgesamt erhalten die Maßnahmen Unterstützung in Höhe von über 450.000 Euro durch Bund und Land. Das erste Bauprojekt hat ein Volumen von rund 1 Million Euro, wobei die gesamte Umrüstung bis 2030 geplant ist und etwa 3,8 Millionen Euro kosten wird.
Mit dem ersten Bauabschnitt werden in den Dezember 2025 die Ortsteile Lütterz, Eichenau und Uffhausen angepackt, bevor im ersten Quartal 2026 die weiteren Ortsteile Bimbach, Müs, Kleinlüder und Großenlüder folgen. Nach Abschluss der Arbeiten wird die nächtliche Abschaltung der Straßenbeleuchtung in diesen Bereichen beendet.
Umweltfreundlichkeit und Sicherheitsaspekte
Der Umstieg auf die LED-Technologie bringt nicht nur finanzielle Vorteile mit sich. Die Webseite von Großenlüder hebt hervor, dass durch die neue Beleuchtungssystematik nicht nur Energieeinsparungen von bis zu 70% erzielt werden können, sondern auch der CO₂-Ausstoß deutlich sinkt. Über 1.000 bestehende Lichtpunkte werden im ersten Schritt auf LED umgerüstet, und in den kommenden Jahren sind die Errichtung von 380 neuen Lichtpunkten sowie der Austausch von 566 alten Masten geplant.
Die LED-Technologie hat zudem zahlreiche weitere Vorteile: Sie verbraucht bis zu 80% weniger Energie als herkömmliche Lampen, hat eine Lebensdauer von bis zu 50.000 Stunden, was den Wartungsaufwand minimiert. Das geschulte Licht sorgt zudem dafür, dass weniger Lichtverschmutzung entsteht, was sich positiv auf die nächtliche Umgebung und die Lebensqualität der Bürger auswirkt. So können dunkle Ecken in den Straßen der Gemeinde minimiert werden, was das Sicherheitsgefühl der Menschen deutlich erhöht, wie Gemeinsam Wohnen und Leben zusammenfasst.
Bürgermeister Florian Fritzsch hebt die Bedeutung des Projekts für die Zukunft der Gemeinde hervor und betont, dass die Bürger regelmäßig über den Fortschritt informiert werden sollen. Mit dieser Initiative wird Großenlüder eine der modernsten Straßenbeleuchtungsanlagen im Landkreis Fulda haben – ein echter Lichtblick für die gesamte Region!