Am 13. Februar 2026 wurde in der Orangerie in Fulda ein ganz besonderer Abend mit dem renommierten Schauspieler Lars Eidinger gefeiert. Eidinger präsentierte Bertolt Brechts „Hauspostille“, ein Werk, das sich sowohl an das Gefühl als auch an den Verstand der Zuhörer richtet. Die Darbietung wurde von Hans-Jörn Brandenburg am Klavier begleitet, was dem Abend eine musikalische Tiefe verlieh und das Publikum in seinen Bann zog. Eidingers Interpretation wurde als schillerndes Gesamtkunstwerk beschrieben, das die Zuhörer auf eine abwechslungsreiche und persönliche Reise mitnahm. Diese Veranstaltung bot den Anwesenden nicht nur einen Einblick in Brechts Werke, sondern ließ auch Eidingers besondere Beziehung zu diesem bedeutenden deutschen Dramatiker und Lyriker spürbar werden. Mehr Informationen zu diesem Event finden Sie in einem Artikel der Fuldaer Zeitung.

Lars Eidinger ist nicht nur für seine Theaterrollen bekannt, sondern hat auch in Film und Fernsehen große Erfolge gefeiert. Unter anderem spielte er in klassischen Stücken wie „Hamlet“ und „Richard III“ und trat als Jedermann in Salzburg auf. Seine Aufführungen sind stets geprägt von einer tiefen Auseinandersetzung mit der Materie, was sich auch in seiner Lesung von Brechts „Hauspostille“ widerspiegelt. Die Gedichte, die zwischen 1916 und 1925 verfasst wurden, behandeln Themen wie die Schönheit des Morbiden und feiern die Verfluchten und Geächteten der Gesellschaft. Brecht selbst bezeichnete seine Sammlung als eine Anspielung auf fromme Predigtsammlungen und unterstrich mit seinem Motto: „Zum Dank dafür, dass die Sonne sie bescheint, werfen die Dinge Schatten.“

Brecht und seine Poesie

Die „Hauspostille“ ist mehr als nur eine Sammlung von Gedichten; sie wird auch in Zeiten roher Naturgewalten und in Momenten des Reichtums empfohlen. Sie umfasst Kapitelüberschriften wie „Bittgänge“, „Chroniken“ und „kleine Tagzeiten der Abgestorbenen“, die den Leser sowohl emotional als auch intellektuell ansprechen. Eidinger bringt Brechts Lyrik auf die Bühne und vermittelt dabei die punkige Energie, die vielen von Brechts Werken eigen ist. Seine Aufführungen sind von einer besonderen Intensität geprägt, die auch Popkultur-Ikonen wie Iggy Pop und Nick Cave inspiriert hat.

Bei der Lesung in Fulda spielten die musikalischen Elemente eine entscheidende Rolle. Hans-Jörn Brandenburg begleitete Eidinger nicht nur am Klavier, sondern auch am Cembalo und Harmonium, was der Darbietung eine vielschichtige Klangfarbe verlieh. Diese Kombination aus Sprache und Musik schafft eine einzigartige Atmosphäre, die das Publikum tief berührt. So gelingt es Eidinger, Brechts Gedichte als lebendige Kunstwerke zu präsentieren und die zeitlosen Themen und Emotionen der Texte neu zu beleben. Weitere Details zur Veranstaltung finden Sie auch auf Regioactive.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Lars Eidingers Lesung von Brechts „Hauspostille“ in Fulda ein eindrucksvolles Erlebnis war, das sowohl die Tiefe der Texte als auch die musikalische Begleitung auf wunderbare Weise vereinte. Eidingers Fähigkeit, Brechts Werke zu verkörpern, zeigt einmal mehr, warum er als einer der herausragenden Schauspieler seiner Generation gilt. Wer sich für Literatur und Theater interessiert, sollte solche Events nicht verpassen. Für weitere Informationen über Eidingers Beziehung zu Brecht und seine künstlerischen Leistungen lohnt sich ein Blick auf München Ticket.