Am 9. Februar 2026 wurde ein bemerkenswerter Moment für das deutsche Skispringen gefeiert: Philipp Raimund holte sich bei den Olympischen Winterspielen in Predazzo, Italien, die Goldmedaille im Wettbewerb von der Normalschanze. Der 25-Jährige zeigte eine beeindruckende Leistung, indem er im ersten Durchgang 102 Meter und im zweiten 106,5 Meter sprang. Diese herausragende Leistung war nicht nur ein persönlicher Triumph für Raimund, der zuvor im Weltcup noch nie ein Einzel gewonnen hatte, sondern auch ein Lichtblick für das gesamte deutsche Team nach einer enttäuschenden Saison. Silber ging an Kacper Tomasiak aus Polen, während sich die Bronzemedaille Ren Nikaido aus Japan und Gregor Deschwanden aus der Schweiz teilten. Die gesamte Berichterstattung finden Sie hier.

Raimund äußerte sich stolz über seinen Olympiasieg und gestand, dass die Nervosität vor dem ersten Sprung eine große Herausforderung für ihn war. Er hatte in der vergangenen Saison mit Höhenangst zu kämpfen, die er mit Hilfe eines Psychologen erfolgreich überwunden hat. Im Training vor dem Wettkampf belegte Raimund die Plätze eins, eins und zwei, was seine starke Form unterstrich. Ein weiterer bemerkenswerter Punkt ist, dass Domen Prevc, der als Saison-Dominator galt, nur den sechsten Platz belegte und somit ohne Medaille blieb. Der nächste Wettkampf für die Skispringer steht bereits am Dienstag an, wo ein Mixed-Team-Wettbewerb ausgetragen wird.

Ein Blick auf die Olympischen Winterspiele

Die XXV. Olympischen Winterspiele finden vom 6. bis 22. Februar 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo statt. Dies sind die neuesten Austragungen einer langen Tradition, die 1924 in Chamonix, Frankreich, begann, wo 260 Athleten aus 16 Nationen um Medaillen kämpften. Bei den Olympischen Winterspielen 2022 in Beijing nahmen fast 2.900 Athleten aus 91 Ländern teil, und ähnliches wird auch für die kommenden Spiele in Italien erwartet. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) zählt derzeit rund 206 Nationale Olympische Komitees. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Der Medaillenspiegel der Olympischen Winterspiele 2022 in Beijing zeigt, dass Norwegen mit 16 Goldmedaillen an der Spitze stand, gefolgt von Deutschland, das 12 Goldmedaillen holte. Diese Statistiken verdeutlichen die Bedeutung und den Wettbewerb, der mit den Olympischen Spielen verbunden ist. Mit dem Blick auf die bevorstehenden Winterspiele in Italien wird die Vorfreude auf spannende Wettkämpfe und herausragende sportliche Leistungen immer größer.