Die Zimmerpflanze hat in den letzten Jahren nicht nur in deutschen Wohnzimmern, sondern auch in den Herzen der Menschen Einzug gehalten. Ob als grüner Begleiter auf dem Schreibtisch oder als dekoratives Highlight im Wohnraum – viele wünschen sich Pflanzen, die nicht viel Pflege benötigen. Für all jene, die keinen grünen Daumen haben, hat die Autorin Benita Wintermantel in ihrem Artikel auf Ökotest zehn pflegeleichte Zimmerpflanzen zusammengestellt, die robust, hübsch und langlebig sind. Diese Pflanzen benötigen höchstens einmal pro Woche Wasser und sind damit ideal für Menschen, die wenig Zeit oder Erfahrung mit Pflanzenpflege haben.

Es ist wichtig, Staunässe zu vermeiden. Als Faustregel gilt: lieber zu wenig als zu viel gießen. Außerdem sind direkte Sonnenstrahlen für viele dieser Pflanzen nicht geeignet, mit einigen Ausnahmen wie Kakteen und Bogenhanf. Ein regelmäßiges, dosiertes Düngen ist ebenfalls ratsam. Beim Kauf sollte man zudem auf Bio-Qualität achten, um die Pflanzen gesund zu halten. Es ist auch zu beachten, dass einige der genannten Pflanzen giftig für Kinder und Haustiere sind, darunter das Fensterblatt und die Glücksfeder.

Die Top Ten pflegeleichte Zimmerpflanzen

  • Fensterblatt (Monstera): Beliebt durch große dekorative Blätter, benötigt halbschattigen bis schattigen Standort und hohe Luftfeuchtigkeit.
  • Elefantenfuß (Beaucarnea recurvata): Eine Sukkulente, die wenig Wasser braucht und empfindlich gegenüber Zugluft ist.
  • Glücksfeder (Zamioculcas Zamiifolia): Kommt mit wenig Licht und Trockenheit zurecht und hat dunkelgrüne Blätter.
  • Yucca-Palme (Yucca elephantipes): Eine typische Studentenpflanze, die selten Wasser benötigt und einen hellen bis sonnigen Standort mag.
  • Kentiapalme (Howea forsteriana): Robuste Palme, die hell bis halbschattig steht und mäßig gegossen werden sollte.
  • Einblatt (Spathiphyllum): Dekorativ mit weißen Blüten, benötigt hohe Luftfeuchtigkeit und einen halbschattigen Standort.
  • Efeutute (Epipremnum aureum): Üppiger Wuchs und gut geeignet als Hängepflanze, benötigt wenig Wasser.
  • Bogenhanf (Sansevieria): Eine extrem pflegeleichte Sukkulente, die alle zwei bis drei Wochen Wasser benötigt und viel Sonne mag.
  • Zimmeraralie (Fatsia japonica): Kommt mit schattigem Standort zurecht und wächst schnell.
  • Kakteen (Cactaceae): Pflegeleicht, benötigen warmen und sonnigen Standort, einmal im Monat gießen.

Das Angebot an pflegeleichten Zimmerpflanzen ist vielfältig, wie auch Florage zeigt. Hier finden sich neben den bereits genannten Pflanzen auch der Gummibaum (Ficus elastica) und die Dracaena, die ebenfalls pflegeleicht sind. Bei der Pflege sollte man stets darauf achten, dass die Erde trocken ist, bevor man gießt, um Staunässe zu vermeiden. Halbschattige Standorte sind oft ideal und ein einmaliges Düngen im Frühjahr und Sommer kann das Wachstum unterstützen.

Pflegeleichte Pflanzen für jeden Bedarf

Pflegeleichte Zimmerpflanzen sind nicht nur für Anfänger geeignet, sondern auch für vielbeschäftigte Menschen, die sich dennoch ein wenig Grün ins Zuhause holen möchten. Diese Pflanzen überstehen Trockenperioden und suboptimale Lichtverhältnisse, was sie zu perfekten Begleitern in Büros und Arbeitsplätzen macht. Laut Grünhaus Pflanzen sind insbesondere die Glücksfeder und der Bogenhanf ideale Pflanzen für dunkle Standorte.

Ein weiterer Vorteil dieser Pflanzen ist ihre Luftreinigungsfähigkeit. Sie sind bestens geeignet für Allergiker und tragen zu einem besseren Raumklima bei. Wenn man regelmäßig die Blätter abstaubt, verbessert man die Photosynthese und somit das Wachstum der Pflanzen. Außerdem ist es ratsam, die Pflanzen im Frühling umzutopfen, wenn sie zu wachsen beginnen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass pflegeleichte Zimmerpflanzen nicht nur eine ästhetische Bereicherung für jedes Zuhause darstellen, sondern auch eine einfache Möglichkeit bieten, das eigene Lebensumfeld zu verschönern und die Luftqualität zu verbessern. Mit der richtigen Auswahl und Pflege kann jeder die Freude an grünen Mitbewohnern entdecken.