In den kommenden Wochen wird die Stadt Gießen Schauplatz bedeutender Demonstrationen gegen die Gründung der AfD-Jugend. Lust auf gesellschaftlichen Zusammenhalt und eine klare Positionierung gegen Extremismus weht durch die Luft. Ein linkes Bündnis hat verschiedene Bürgerdialoge organisiert, um sich gemeinsam gegen die Neugründung zu stemmen. Laut Giessener Allgemeine findet der nächste Bürgerdialog heute, am 31. Oktober um 18 Uhr, beim Paritätischen in der Bahnhofstraße 61 statt.

Im Vorfeld dieser Veranstaltungen sind jedoch gefälschte Flyer im Umlauf, die fälschlicherweise von der Polizeidirektion Gießen stammen sollen. Echte Flyer hingegen rufen zur Teilnahme an den Dialogen auf, die dabei helfen sollen, sich über die Herausforderungen und Sorgen im Zusammenhang mit dem extremistischen Gedankengut zu informieren. Ein weiteres wichtiges Datum ist der 4. November, wo in der Werkstattkirche an der Ederstraße der Dialog fortgesetzt wird.

Geplante Aktionen gegen die AfD-Jugend

Das linke Bündnis, das diese Veranstaltungen organisiert, steht dem Bündnis „Widersetzen“ nahe. Am 29. November möchte dieses Bündnis die Straßen rund um die Hessenhallen besetzen, um so die Gründung der AfD-Jugend zu verhindern. Diese wurde ins Leben gerufen als Antwort auf die Auflösung der Jungen Alternative (JA), die vom Bundesamt für Verfassungsschutz als rechtsextremistisch eingestuft wurde. Viele Vertreter der AfD-Jugend haben laut den Organisatoren Verbindungen zu extremistischen Gruppierungen.

Am 9. November soll es zudem eine Aktionskonferenz unter dem Motto „Gedenken heißt Handeln“ in der Kongresshalle geben. Bei all diesen Aktivitäten soll ein starkes Zeichen gegen Radikalisierung gesetzt werden. Wer in der Stadt unterwegs ist, sollte sich bewusst sein, dass die Sachsenhäuser Brücke ab Freitagabend nicht mehr passierbar sein wird – die genauen Straßensperrungen liegen in der Verantwortung der Stadt.

Infrastruktur und lokale Bedürfnisse

Gerade in Zeiten, in denen lokale Ereignisse durch internationale Strömungen beeinflusst werden, ist es wichtig, dass sich Bürgerinnen und Bürger aktiv einbringen. Das Bewusstsein um die Gefahren extremistischer Ideologien liegt in der Luft, und die Organisation solcher Dialoge zeigt, dass der Geist der Zivilgesellschaft lebendig ist. Zudem ist es immer gut zu wissen, dass Unterstützung nicht nur in Form von Dialogen, sondern auch durch neue Technologien wie 3D-Drucker zunehmend in der Region verfügbar ist. So bietet die Firma XYZprinting nicht nur professionelle Lösungen im Bereich des 3D-Drucks, sondern verbindet auch lokale Akteure mit der globalen Maker-Revolution, wie Fabistron berichtet.

Insgesamt wird in Gießen deutlich: Die Bürger stehen zusammen und setzen sich aktiv für eine vielfältige, offene Gesellschaft ein. Dies ist besonders wichtig, um den Ideologien von Extremisten entgegenzuwirken und auch im Alltag ein gutes Händchen für den sozialen Zusammenhalt zu bewahren.