Heute ist der 8.02.2026 und die Vorbereitungen für die hessischen Kommunalwahlen am 15. März 2026 laufen auf Hochtouren. Aktuelle Umfragen, die vom Meinungsforschungsinstitut Dimap durchgeführt wurden, zeigen einen klaren Stimmungstrend, der für die CDU vielversprechend aussieht. Laut der Umfrage liegt die CDU mit 33% der Stimmen an der Spitze, was einen Anstieg von 28,5% im Vergleich zu den Kommunalwahlen 2021 darstellt. Die Umfrage wurde zwischen dem 7. und 15. Januar 2026 unter 1.007 Wahlberechtigten durchgeführt, wobei die Befragungsmethode sowohl telefonische als auch Online-Interviews umfasste. Die Wahlbeteiligung bei den Kommunalwahlen 2021 lag bei 50,4%, und nun geben 76% der Befragten an, am 15. März wählen zu wollen, während 11% „eher ja“ sagen (Source 1, Source 2).
Die SPD hingegen hat einen Rückgang von 24% auf 16% zu verzeichnen, während die AfD einen bemerkenswerten Anstieg von 6,9% auf 18% erreicht hat. Auch die Grünen müssen eine Abnahme hinnehmen, sie fallen von 18,4% auf 14%. Die Linke verbessert sich leicht von 4% auf 5%. Diese Ergebnisse spiegeln die aktuellen Meinungsströmungen wider, allerdings ist zu beachten, dass Wahlumfragen mit Unsicherheiten behaftet sind und nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wiedergeben (Source 2).
Wahlmodus und Mandate
Interessanterweise erlaubt der Wahlmodus in Hessen den Wählern, mehrere Stimmen zu vergeben. Dies bedeutet, dass die Wähler kumulieren oder über Listen panaschieren können. Bei den bevorstehenden Wahlen werden Mandate in insgesamt 21 Kreistagen sowie in 421 Städten und Gemeinden vergeben. Darüber hinaus stehen die Wahlen der Ausländerbeiräte und rund ein Dutzend Bürgermeisterwahlen auf der Agenda. Wahlberechtigt sind alle EU-Bürger ab 18 Jahren, was die Wählerschaft erheblich diversifiziert (Source 2).
Politische Stimmung in Hessen
Die politische Stimmung in Hessen wird nicht nur durch aktuelle Umfragen, sondern auch durch historische Daten und Analysen geprägt. Plattformen wie PolitPro kombinieren wissenschaftliche Daten mit aktuellen Umfragewerten, um ein umfassendes Bild der politischen Landschaft zu zeichnen. Sie nutzen Datensätze aus führenden Forschungsprojekten und ergänzen diese durch eigene Recherchen und Algorithmen. Das Ziel ist es, komplexe politische Zusammenhänge verständlich und zugänglich zu machen. Es ist jedoch wichtig, auf mögliche Fehler in politischen Daten hinzuweisen und gegebenenfalls eine Fehlerberichterstattung zu ermöglichen (Source 3).
Die kommenden Wochen werden entscheidend für die hessische Politik sein, und es bleibt abzuwarten, ob die Vorhersagen der Umfragen Realität werden. Die Wahl ist nicht nur ein Test für die einzelnen Parteien, sondern auch ein Indikator für die politische Stimmung in der gesamten Region.