Am Mittwoch, den 25. Februar, wird die Stadtbibliothek Kassel in eine grüne Oase verwandelt. Um 18 Uhr wird die erste Saatgutbibliothek eröffnet, ein spannendes Projekt, das nicht nur begeistert, sondern auch einen wertvollen Beitrag zur nachhaltigen Stadtentwicklung leistet. Hier kann sich jeder über urbanes Gärtnern informieren und gleichzeitig gentechnikfreies Saatgut mit regionaler Herkunft mit nach Hause nehmen. Die Saatgutbibliothek bietet eine Vielzahl an Gemüsesorten, darunter auch beliebte Tomaten, sowie insektenfreundliche Blühpflanzen, die unsere Stadt lebendiger machen.

Die Eröffnung wird von dem Verein „Essbare Stadt Kassel“ begleitet, der sich aktiv für eine vielfältige und produktive Stadtlandschaft einsetzt. Der Verein betreut Gemeinschaftsgärten, baut biologisches Gemüse an und pflegt alte Obstbaumbestände. Doch das ist noch nicht alles: Weitere Angebote wie Baumpatenschaften und gemeinsame Aktionen zum Ernten, Saften und Einmachen fördern die Gemeinschaft und das Bewusstsein für nachhaltige Praktiken.

Einblicke in die Welt des Gärtnerns

Die Saatgutbibliothek verfolgt das Ziel, den Anbau zu Hause zu fördern, die Sortenvielfalt zu erhalten und Wissen über nachhaltiges Gärtnern weiterzugeben. Interessierte können an Veranstaltungen teilnehmen, bei denen sie lernen, wie man ausgereiftes Saatgut erntet und dieses in beschrifteten Umschlägen zurückgibt. Dieses zurückgegebene Saatgut wird dann im nächsten Jahr wieder für den Ausleihdurchlauf genutzt. So wird ein Kreislauf geschaffen, der die Verbindung zwischen Mensch und Natur stärkt.

In Deutschland ist dieser Trend nicht allein auf Kassel beschränkt. Immer mehr Bibliotheken bieten die Möglichkeit, Saatgut auszuleihen – und das neben den traditionellen Büchern. Dieses Angebot fördert nicht nur die Nachhaltigkeit, sondern auch Bildung und Gemeinschaft. Hobbygärtner:innen nutzen die Gelegenheit, samenfestes Saatgut auszuleihen, um ihre eigenen Pflanzen zu ziehen und am Ende der Saison die geernteten Samen zurückzubringen. Diese Praxis trägt zur Erhaltung der genetischen Vielfalt bei und hilft, alte Sorten zu bewahren, die im Supermarkt oft nicht erhältlich sind.

Standortfreigabe und weitere Informationen

Für alle, die mehr über die Saatgutbibliothek erfahren möchten, ist es wichtig, die Standortfreigabe in den Browsereinstellungen zu aktivieren. Nur so können lokale Ergebnisse angezeigt werden. Eine Anleitung zur Freigabe der Berechtigung finden Interessierte leicht: Klicken Sie einfach auf das Schlosssymbol neben der Adresszeile und geben Sie die Berechtigung frei. Alternativ kann dies in den Geräteeinstellungen unter „Datenschutz und Sicherheit“ erfolgen.

Die Eröffnung der Saatgutbibliothek in Kassel ist mehr als nur ein Event – es ist ein Schritt in Richtung einer nachhaltigeren und gemeinschaftlicheren Zukunft. Durch das Teilen von Wissen und Ressourcen wird nicht nur der Anbau eigener Pflanzen gefördert, sondern auch das Bewusstsein für die Bedeutung von Biodiversität und den Wert der Natur gestärkt. Wenn Sie also am 25. Februar Zeit haben, sollten Sie unbedingt vorbeischauen und Teil dieses aufregenden Projekts werden. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Vereins „Essbare Stadt Kassel“ hier und auf der Seite zur Saatgutbibliothek hier.