Am vergangenen Wochenende war es für die Löwen Frankfurt ein Wechselbad der Gefühle. Am Sonntag feierten sie einen packenden 3:2-Sieg gegen die Grizzlys Wolfsburg in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL). Über 8.000 Zuschauer in der Heimspielstätte jubelten, als Ryan McKiernan in der 28. Minute den Ausgleich erzielte und Cameron Brace die Overtime mit einem entscheidenden Treffer krönte. Trotz der positiven Stimmung belegen die Löwen derzeit den 13. Platz in der Tabelle, was für das Team unter Trainer Pavel Gross nicht die gewünschte Platzierung darstellt. Das nächste Spiel findet am Mittwoch gegen die Adler Mannheim statt, und die Spieler hoffen auf Unterstützung durch ihre treuen Fans.

Doch der gestrige Sonntag war nicht der einzige Auftritt der Löwen. Die Woche begann weniger erfreulich für das Team aus Frankfurt. Am Freitag mussten sich die Löwen in München nach einem dramatischen Spiel mit 2:3 in der Overtime geschlagen geben. Dabei hatten sie in der ersten Drittelpause mit 2:0 geführt, nachdem Ryan McKiernan und Matthew Wedman früh für die Löwen trafen. Doch die Münchener zeigten sich kämpferisch und glichen im zweiten Drittel aus. In der Overtime sicherte Yasin Ehliz den Sieg für die Gastgeber, während rund 600 mitgereiste Frankfurter Fans ihrer Mannschaft trotz der Niederlage zujubelten. Mit einem Punkt kehrten die Löwen dennoch nach Hessen zurück und bleiben im engen Rennen um die Playoffs.

Der Blick auf die DEL und die anderen Teams

In der Deutschen Eishockey-Liga zeigt sich das Zuschauerinteresse stark steigend. Durchschnittlich verfolgten in der letzten Saison 7.800 Zuschauer pro Spiel die spannenden Duelle, was einen deutlichen Anstieg im Vergleich zu den vorangegangenen 5.900 Zuschauern bedeutet. Diese positive Entwicklung ist nicht nur für die Löwen Frankfurt, sondern für die gesamte Liga erfreulich. Auch das nationale Interesse an Eishockey ist hoch. Laut aktuellen Statistiken haben in Deutschland 4,9 Millionen Menschen ein starkes Interesse an dieser Sportart, und die Mitgliederzahlen im Deutschen Eishockey-Bund haben im Jahr 2024 einen Zuwachs auf rund 25.900 erreicht.

Die Eisbären Berlin, die 2025 ihren elften Meistertitel in der DEL holten, und die Kölner Haie sind die Dauerrivalen, die die Löwen stets im Blick haben müssen. In der ewigen Tabelle führen die Adler Mannheim, gefolgt von den Eisbären Berlin und den Kölner Haien. Dies zeigt die hohe Wettbewerbsfähigkeit und Tradition im deutschen Eishockey, die auch in den letzten Jahren weiter an Bedeutung gewonnen hat.

Blick nach oben – Heiliger Gral der Eishockey-Weltmeisterschaften

Bereits im Mai 2025 fand die Eishockey-Weltmeisterschaft der Männer in Dänemark und Schweden statt, wo das deutsche Team den 7. Platz belegte. Dies spiegelt die Ambitionen wider, die auch in der DEL bei den Löwen spürbar sind. Das Team muss sich nun in den verbleibenden Spielen den Herausforderungen stellen, um die Fans mit leidenschaftlichem Eishockey zu begeistern und somit die Richtung im Liga-Ranking zu verbessern.

Die nächsten Spiele sind entscheidend für die Löwen. Am Freitag treffen sie auf die Dresdner Eislöwen und am Sonntag auf Nürnberg in der Frankfurter Eissporthalle. Vielleicht kann das Team den Schwung aus dem Overtime-Sieg gegen Wolfsburg nutzen, um auch gegen diese Gegner zu punkten und die Tabelle ordentlich aufzumischen. Die Fans sind bereit, sie dabei zu unterstützen, denn die Begeisterung für Eishockey in Deutschland bleibt ungebrochen.

Für mehr Informationen über die Leistungen der Löwen und die Entwicklungen in der DEL, werfen Sie einen Blick auf die Artikel von tagesschau und sportschau. Darüber hinaus können Sie mehr über die Popularität von Eishockey in Deutschland auf Statista erfahren.