In Hanau steht ein spannendes Kapitel bevor: Am 15. März 2024 wird ein neuer Oberbürgermeister gewählt, nachdem Claus Kaminsky (SPD) nach fast 23 Jahren im Amt seinen Rücktritt angekündigt hat. Sechs Kandidaten treten zum Wettlauf um das Stadtoberhaupt an, darunter Henrik Statz von der FDP, der sich verpflichtet hat, Hanau als wirtschaftsfreundlichste Kommune in Hessen zu positionieren. Laut Osthessen News sieht sich Statz als erfahrener Kandidat, der komplexe Herausforderungen kompetent angehen kann.
Statz, der seit vielen Jahren in Hanau verwurzelt ist und als geschäftsführender Gesellschafter eines Beratungsunternehmens tätig ist, hebt in seiner Kampagne hervor, wie wichtig es ist, die Stadt zukunftsfähig zu machen. Seine politischen Schwerpunkte reichen vom Abbau von Bürokratie über die Stärkung der Bildung bis hin zur Sicherstellung stabiler Finanzen für die Stadt. Dabei denkt er auch an die Digitalisierung und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Verwaltung, um Hanau effizienter zu gestalten, wie Hessenschau berichtet.
Kandidaten im Überblick
Doch wer sind die Mitbewerber von Statz? Hier ein kurzer Überblick über die weiteren Kandidaten:
- Maximilian Bieri (SPD), 35 Jahre: Aktueller Bürgermeister und setzt sich für soziale Verantwortung sowie moderne Verwaltung ein.
- Isabelle Hemsley (CDU), 36 Jahre: Hauptamtliche Stadträtin seit 2023, fokussiert auf Sicherheit und Stadtentwicklung.
- Sascha Feldes (Grüne), 52 Jahre: Langjähriger Ortsvorsteher, setzt sich für starke Stadtteile ein.
- Jochen Dohn (Linke), 53 Jahre: Seit 24 Jahren in der Stadtverordnetenversammlung und will mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen.
- Khurrem Akhtar (Die Gerechtigkeitspartei), 49 Jahre: Ehemaliger OB-Kandidat in Frankfurt, hat große Pläne für KI- und IT-Entwicklung in Hanau.
Alle Kandidaten sind sich einig: Neben der wirtschaftlichen Entwicklung stehen auch Themen wie Sicherheit, Sauberkeit und bezahlbarer Wohnraum ganz oben auf der Agenda. Die Bürgerinnen und Bürger wünschen sich ein Stadtoberhaupt, das auf die Bedürfnisse der Stadtteile eingeht und für eine lebendige Innenstadt sorgt, wie FFH berichtet.
Wichtige Themen und Herausforderungen
Die Wahl findet nicht nur in einem Jahr statt, in dem Hanau kreisfrei geworden ist, sondern zeigt auch die Möglichkeit für mehr Selbstgestaltung. Die Kandidaten müssen klug mit den neuen Gegebenheiten umgehen. Statz plant beispielsweise, die berufliche Bildung zu stärken und digitale Angebote für Unternehmen auszubauen. Bei der Planung neuer Wohnprojekte betont er die Notwendigkeit weniger Vorschriften, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.
Die kommende Wahl verspricht also spannende Debatten und könnte die Richtung für Hanau nachhaltig beeinflussen. Henrik Statz ruft die Hanauerinnen und Hanauer dazu auf, ihn bei seiner Vision von Hanau als Stadt der Chancen zu unterstützen. Denn eines ist klar: Hier liegt etwas an und die Zeit zum Handeln ist jetzt!




