Am Höchster Bahnhof in Frankfurt gibt es derzeit massive Veränderungen, die Pendler und Geschäftsinhaber stark betreffen. Seit dem 13. November 2025 um 10 Uhr ist das Empfangsgebäude des zweitgrößten Bahnhofs in Frankfurt gesperrt. Diese Maßnahme ist eine direkte Reaktion auf die dringenden Sanierungsarbeiten an dem denkmalgeschützten Jugendstilbau, der 1920 fertiggestellt wurde. Teile der Decke sind instabil und drohen herabzustürzen, was die Sicherheit der Reisenden gefährdet.

Der Zugang zu den Gleisen ist nun nur noch über den Nordeingang an der Adelonstraße möglich, was einen Fußweg von etwa 800 Metern bedeutet – das lässt sich in rund 12 Minuten bewältigen. Um den betroffenen Reisenden zu helfen, sind Shuttle-Busse und Lotsen im Einsatz, die den richtigen Weg weisen sollen.

Auswirkungen auf den Verkehr

Die Sperrung hat auch direkte Auswirkungen auf den Verkehr. Betroffen sind mehrere S-Bahn-Linien, darunter die S1 und S2, sowie Regionalbahnen wie die RB 10, 12 und 22 und die Regionalexpresslinien RE 4, 9, 14 und 20, zusätzlich sind mehrere Buslinien eingeschränkt. Der Höchster Bahnhof ist ein wichtiger Knotenpunkt im S-Bahn-, Vorort- und Regionalverkehr, sodass diese Maßnahme weitreichende Folgen für die Mobilität in der Region hat.

Die Unsicherheit über die Dauer der Sperrung trägt zur Verunsicherung bei. Die Prognosen schwanken zwischen zwei und sechs Wochen, was für viele Reisende eine Herausforderung darstellt. Geschäftsinhaber im Bahnhof sind ebenfalls besorgt über die möglichen Auswirkungen auf die Kundenfrequenz. Einige Geschäfte sehen sich gezwungen, vorübergehend zu schließen, während andere versuchen, ihren Dienstleistungsumfang anzupassen, um den Umständen Rechnung zu tragen.

Die kommenden Tage werden zeigen, wie gut die Sanierungsmaßnahmen greifen und inwiefern die Reisenden und die Geschäftsinhaber die Veränderungen meistern können. Mit dem Ziel, die Begehbarkeit bis zur Mitte der kommenden Woche wiederherzustellen, bleibt zu hoffen, dass die Arbeiten zügig vorangehen.

Für detaillierte Informationen und aktuelle Entwicklungen können Interessierte den Bericht von FNP einsehen.