In der Gemeinde Lohra steht die Kommunalwahl am 15. März vor der Tür, und die Wählervereinigung Bündnis für Bürgernähe (BfB) wird mit 23 Kandidatinnen und Kandidaten antreten. Diese Initiative hat eine spannende Geschichte: Sie wurde vor über 30 Jahren aus einer Bürgerinitiative zur Rettung eines schließungsgefährdeten Schwimmbades gegründet. Seither hat sich das BfB der Bürgernähe verschrieben, die ein zentrales Anliegen der Vereinigung darstellt. Die Mitglieder setzen sich aktiv mit Anfragen und Anträgen für die Interessen der Menschen in ihrer Gemeinde ein.
Besonders bemerkenswert ist, dass das BfB nicht mit Plakaten wirbt, sondern sich durch konkrete Ergebnisse ihrer Arbeit in der Gemeindevertretung präsentiert. Die Wählervereinigung hat Mitglieder aus sechs Ortsteilen, die durch ihre unterschiedlichen beruflichen Hintergründe eine breite Palette an Erfahrungen mitbringen. An der Spitze der Liste steht der Fraktionsvorsitzende Harald Rink, ein 65-jähriger Diplom-Physiker aus Kirchvers.
Die Kandidat*innen im Detail
Die ersten zehn Kandidaten auf der Liste des BfB sind:
- Harald Rink (Kirchvers)
- Christian Kraft (Rodenhausen)
- Markus Schmidt (Altenvers)
- Margarete Fiedler (Kirchvers)
- Wolfgang Licht (Rollshausen)
- Franziska Willershausen (Kirchvers)
- Klaus Müller (Weipoltshausen)
- Michael Witt (Kirchvers)
- Rainer Jäckel (Reimershausen)
- Bernd Willerhausen (Kirchvers)
Christian Kraft, 43 Jahre alt und Verwaltungsangestellter aus Rodenhausen, bringt frische Perspektiven in das Team. Markus Schmidt, 52 Jahre alt und Meister in der Wasserversorgung aus Altenvers, hat wertvolle technische Kenntnisse, während Margarete Fiedler, 72 Jahre alt und Rentnerin aus Kirchvers, einen reichen Erfahrungshorizont vorweisen kann. Der Kaufmann Wolfgang Licht aus Rollshausen und die Lehrerin Franziska Willershausen aus Kirchvers ergänzen das Team mit ihren unterschiedlichen Sichtweisen und Fähigkeiten. Klaus Müller, 56, und der 59-jährige Michael Witt, beide aus Kirchvers, sowie Rainer Jäckel, 67, aus Reimershausen, und Bernd Willerhausen, 60, aus Kirchvers, vervollständigen die Liste der ersten zehn Kandidaten.
Ziele und Visionen
Für die kommende Wahlperiode hat das BfB klare Ziele formuliert. Dazu gehört die Fortsetzung pragmatischer, bürgernaher und wirtschaftlich verantwortbarer Entscheidungen. Ein Schwerpunkt wird auf einer soliden Finanzpolitik liegen, um steigende Steuern und Abgaben zu vermeiden. Zudem möchte die Wählervereinigung die lokale Infrastruktur stärken, Vereine, Kultur und Jugend fördern sowie eine nachhaltige Gemeindeentwicklung und digitale Modernisierung vorantreiben. Diese Ansätze sind Teil des übergeordneten Ziels, die Bürgernähe weiter zu intensivieren.
Wählerinitiativen wie das BfB sind in Deutschland ein wichtiges Element der politischen Landschaft. Sie haben sich als Gruppen von nicht parteipolitisch Engagierten etabliert, die versuchen, Einfluss auf die politische Willensbildung zu nehmen. Im Gegensatz zu klassischen Parteien fokussieren sich Wählerinitiativen wie das BfB hauptsächlich auf die kommunale Ebene und streben sachlich-verwaltungsbezogene Entscheidungen an. Die Erfolge von Wählerinitiativen in den letzten Jahren sind auch auf die Lokalisierung der Politik und die Vervielfältigung wahlentscheidender Themen zurückzuführen. Mehr dazu erfahren Sie hier.
Die Wählervereinigung BfB setzt auf die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger in Lohra, um ihre politischen Ziele zu erreichen. Die nächsten Wochen werden zeigen, wie die Wählergemeinschaft in der Kommunalwahl abschneidet und welche Ideen und Visionen sie in die Gemeindevertretung einbringen kann. Die Wählergemeinschaft ist ein Beispiel dafür, wie Bürgerengagement und lokale Initiativen positive Veränderungen in der Politik bewirken können. Für weitere Informationen besuchen Sie die offizielle Webseite des BfB unter bfb-lohra.de und lesen Sie den Artikel über die Kandidatur auf op-marburg.de.