Am Sonntag kam es im Barbarossabad in Gelnhausen, Hessen, zu einem schockierenden Vorfall, bei dem mehrere minderjährige Mädchen Opfer sexueller Übergriffe wurden. Die Betroffenen, die zwischen 11 und 17 Jahren alt sind, berichteten, dass sie gegen 17 Uhr im Strudelbereich von einer Gruppe junger Männer angefasst wurden. Insgesamt meldeten sich neune Mädchen, die darüber klagten, von den Tätern belästigt worden zu sein. [Bild] berichtet, dass die Polizei umgehend eingegriffen und vier Tatverdächtige im Alter von 18 bis 28 Jahren festgenommen hat.

Unter den Tätern befinden sich zwei Männer, die miteinander verwandt sind. Ein weiterer Verdächtiger konnte unerkannt entkommen. Alle Verdächtigen sind syrische Staatsangehörige und erhielten vom Schwimmbad ein Hausverbot. Die Polizei prüft derzeit, ob es weitere Opfer gibt und bittet Zeugen um Hinweise. Die Telefonnummer für Hinweise lautet 06051-8270. Bürgermeister Christian Litzinger, der den Vorfall als den ersten dieser Art im Barbarossabad in diesem Jahr bezeichnete, zeigte sich besorgt über das Geschehen. Laut [Hessenschau] sind solche Übergriffe im Barbarossabad in der Vergangenheit glücklicherweise eher selten gewesen. Im Vorjahr gab es zwar vier Hausverbote, diese waren jedoch hauptsächlich auf Diebstahl und leichte Körperverletzung zurückzuführen.

Kontext und Prävention

Die Vorfälle im Barbarossabad werfen ein Schlaglicht auf ein ernstes Problem: Die Sicherheit von Jugendlichen in Schwimmbädern. Statistiken zeigen, dass die Anzahl der polizeilich erfassten Straftaten in Schwimmbädern in Deutschland je nach Bundesland und Jahr variiert. Solche Daten, veröffentlicht von [Statista], könnten möglicherweise zur Sensibilisierung für die Thematik beitragen und die Notwendigkeit für präventive Maßnahmen unterstreichen.

Nils Tischer, der Leiter des Barbarossabads, appellierte an die Besucher, aufmerksam zu sein und bei Verdachtsmomenten sofort zu handeln. Besonders bei hohem Besucheraufkommen sei es wichtig, Wachsamkeit zu zeigen und gegebenenfalls Hilfe zu suchen.

Die Ermittlungen der Polizei dauern an und es bleibt zu hoffen, dass die Schnellreaktionen der Behörden dazu führen, dass das Barbarossabad bald wieder ein sicherer Ort für alle wird. In einer Zeit, in der vermeintlich sichere Plätze betroffen sind, ist es wichtiger denn je, als Gemeinschaft zusammenzuhalten und für die Sicherheit der jüngsten Mitglieder unserer Gesellschaft einzutreten. Es liegt an uns allen, aufmerksam zu sein und zu handeln.