In Seligenstadt ist heute ein Großbrand in einer Gärtnerei ausgebrochen, der ein beeindruckendes Aufgebot von Einsatzkräften mobilisierte. Ab 14:25 Uhr war die Feuerwehr vor Ort, um gegen die heftigen Flammen zu kämpfen, die aus dem Dachstuhl des historischen Wirtschaftsgebäudes schossen. Die Lage wurde durch die massive Rauchentwicklung, die sich aus dem alten Gemäuer ergab, zusätzlich kompliziert. Laut Informationen von OP-Online sind zurzeit 180 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst und THW an den Löscharbeiten beteiligt.

„Da liegt was an“, dachte wohl auch Stadtbrandinspektor Alexander Zöller, der im Laufe des Nachmittags um 18:45 Uhr eine erste Einschätzung der Lage abgab. Die Truppen waren aktives Abtragen des Gebälks an einem historischen Gebäude, und dies mit dem richtigen Gespür, da die Löschmaßnahmen sich als äußerst herausfordernd gestalten. Zum Glück gab es bisher keine Verletzten zu beklagen. Die Bevölkerung wurde über Warn-Apps über die Gefahren des Feuers informiert.

Schwierige Löscharbeiten und mögliche Ursachen

Die Feuerwehr kämpfte mit den Flammen, die in einer Gärtnerei im Zentrum der Stadt wüteten, während Bürgermeister Daniell Bastian (FDP) sich vor Ort ein Bild von der kritischen Situation machte. Er lobte die umfassende Zusammenarbeit der verschiedenen Feuerwehren. Aktuell lässt sich der Sachschaden noch nicht sicher beziffern, aber es ist zu befürchten, dass dieser erheblich ist. Zudem ermittelt die Polizei auch in einem parallelen Fall in Dietzenbach, um klarzustellen, ob in Seligenstadt Brandstiftung vorliegt.

Statistiken aus dem Bereich Brandschutz machen deutlich, dass eine Vielzahl von Brandursachen auf menschliches Versagen zurückzuführen ist. In einer Erhebung zeigt sich, dass viele Feuer durch Unachtsamkeit entstehen, wobei die Brandursachen vielschichtig sind und nicht immer Ermittlungen nach sich ziehen. Wie IFS zeigt, ist eine präventive Auseinandersetzung mit Brandschutzrichtungen unbedingt notwendig. Solche Vorfälle rufen mitunter auch Ängste in der Bevölkerung hervor.

Aktuell sind die Löschmaßnahmen noch im Gange und die Feuerwehr wird wohl noch mehrere Stunden benötigen, um die letzten Glutnester zu löschen. Die Gärtnerei selbst schien zwar alleinstehend zu sein, jedoch könnte ein Feuer in einem so alten Gebäude gravierende Folgen haben.

Die kommenden Tage werden zeigen, ob weitere Informationen zur Brandursache bekannt werden und ob ein anderer Vorfall, wie in Dietzenbach, möglicherweise in Zusammenhang mit dem Feuer in Seligenstadt steht. Bis dahin bleibt die Bevölkerung informiert und ist aufgerufen, möglichst vorsichtig zu sein.