Der „Jugend forscht“-Regionalwettbewerb Rhein-Main West, der am Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum Frankfurt stattfand, hat die besten Jungforscherinnen und Jungforscher ausgezeichnet. Mit insgesamt 86 Teilnehmern, die 43 Projekte präsentierten, gab es eine Rekordbeteiligung, die das Motto der diesjährigen Wettbewerbsrunde „Maximale Perspektive“ perfekt widerspiegelt. Unter den eingereichten Arbeiten stachen herausragende Beiträge in den Bereichen Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik.

Die Siegerprojekte, die nun für den Landeswettbewerb Hessen am 18. und 19. März 2026 in Darmstadt qualifiziert sind, kommen aus Schulen in Frankfurt am Main, Bad Homburg v. d. Höhe, Oberursel und Offenbach am Main. Im Fachbereich Biologie überzeugten Henning Grimm, Niklas Oostendorp und Hendrik Clauß von der Schule am Ried mit ihrem Thema über den Einfluss von Mikroplastik auf terrestrische Pflanzen. Ebenso wurden in der Chemie bemerkenswerte Projekte ausgezeichnet, unter anderem ein Team aus dem Kaiserin-Friedrich-Gymnasium Bad Homburg, das die „CORE – Computer Oriented Rapid Elucidation“ erforschte.

Anerkennung für innovative Ideen

Das Gymnasium Riedberg in Frankfurt brillierte nicht nur mit den Siegern im Fachbereich Mathematik/Informatik, sondern erhielt auch den MINTSPACE-Schulpreis für sein engagiertes Konzept zur Förderung von Experimenten im Unterricht. In der Sparte „Jugend forscht junior“ nahmen insgesamt 22 Kinder und Jugendliche teil, die ebenfalls spannende Projekte präsentieren konnten.

Ein weiteres Highlight war der „Sonderpreis für Engagierte Talentförderer“, den Sebastian Heß vom Physikalischen Verein erhielt. Zudem wurde Olena Gnatiuk von der Carlo-Mierendorff-Schule in Frankfurt zu einem Workshop für Projektbetreuer eingeladen. Besondere Auszeichnungen gingen auch an fünf Teilnehmer, die sich über Mitgliedschaften im Senckenberg Naturmuseum freuen konnten, die freien Eintritt für ein Jahr bieten.

Ein Blick über den Tellerrand

Der Trend zur Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung setzt sich nicht nur in Frankfurt fort. Auch im Heinz-Nixdorf-Museumsforum in Paderborn fand kürzlich der „Jugend forscht“-Wettbewerb statt, der mit der höchsten Teilnehmerzahl seit zehn Jahren aufwartete. Auch dort lag der Fokus vieler Projekte auf umweltrelevanten Themen und dem Alltag. Diese Entwicklungen zeigen, dass das Interesse an innovativen Lösungen für drängende Probleme der heutigen Zeit hoch im Kurs ist. Jungforscher unterstützen die Gesellschaft, indem sie kreative Ansätze zur Nachhaltigkeit entwickeln, wie es bereits im Rahmen des Wettbewerbs in Frankfurt und Paderborn unmissverständlich demonstriert wurde.

Preisverleihungen, wie in Frankfurt, sind ein schöner Anreiz und belohnen das Engagement der jungen Wissenschaftler. Teilnehmer ersichtlicher Erfolge – von Geldpreisen bis hin zu Fachzeitschriften-Abonnements – unterstreichen die Bedeutung solcher Veranstaltungen in der Förderung junger Talente.

Die beeindruckenden Ergebnisse der Jungforscher beweisen an einem weiteren Beispiel, dass innovatives Denken und echte Passion für Wissenschaft nicht nur in Frankfurt oder Paderborn, sondern überall in Deutschland zu finden sind.