In der örtlichen Polizeimeldung sorgt ein Raubüberfall in Offenbach für Aufregung. Am 22. Dezember 2025 kam es in einem Lebensmittelgeschäft in der Arthur-Zitscher-Straße kurz nach 15 Uhr zu einem Übergriff, der die Anwesenden in Angst und Schrecken versetzte. Ein Mann mit einem markanten Bart forderte unter Drohung mit einem Messer von der Kassiererin Bargeld. Dabei entnahm er selbstständig Geld aus der Kasse und flüchtete mit mehreren hundert Euro. Der Täter war mit einer hellen Kapuzenjacke, einer dunklen Wollmütze und dunklen Schuhen bekleidet und hatte einen dunklen Rucksack bei sich. Laut Vorsprung Online dauerte es nicht lange, bis der gleiche Mann gegen 15:20 Uhr einen weiteren Überfall in der Bieberer Straße versuchte. Hier kam die Kassiererin seiner Aufforderung nicht nach, sodass er ohne Beute in Richtung Geleitsstraße flüchtete.
In der Geleitsstraße wartete der Täter dann anscheinend gezielt auf die richtige Gelegenheit. Er griff in ein anderes Lebensmittelgeschäft ein, wartete, bis ein Kunde bezahlt hatte, und schnappte sich schließlich rund 400 Euro aus der Kasse. Trotz eines Gerangels mit einem Zeugen gelang dem Räuber die Flucht in Richtung Waldstraße. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Hinweise unter der Kripo-Hotline (069 8098-1234).
Zunahme der Raubdelikte in Deutschland
Solche Übergriffe sind kein Einzelfall. Im Jahr 2022 wurden in Deutschland über 38.000 Raubdelikte polizeilich erfasst, wie aus einer aktuellen Analyse von Statista hervorgeht. Besonders auffällig sind die häufigsten Arten von Raubüberfällen: Handtaschenraube und Überfälle auf Tankstellen sind traurige Realität geworden. Die Aufklärungsquote bei Raubdelikten liegt zwar bei knapp 60%, dennoch bleibt die Angst in der Bevölkerung bestehen, authentisch beschrieben durch die Geschehnisse in Offenbach.
In vielen Städten, auch in Nordrhein-Westfalen, wo über 23.500 Wohnungseinbrüche allein im Jahr 2022 registriert wurden, ist das Sicherheitsgefühl der Bürger spürbar beeinträchtigt. Dies zeigt sich auch in den Zahlen der verschiedenen Delikte. Während die Zahl der Raubmorde in den letzten 20 Jahren halbiert wurde, bleibt die Sorge um gewöhnliche Raubüberfälle bestehen, wie wir im Fall von Offenbach aktuell sehen.
Die Polizei in Offenbach ist nun gefordert, um diesen Fall schnell aufzuklären. Die örtliche Bevölkerung ist aufgerufen, wachsam zu sein und sich gegebenenfalls an die Ermittlungskräfte zu wenden. Die rasche Verbindung zwischen solchen Übergriffen und der Zunahme der Kriminalität im allgemeinen ist evident – ein Umstand, der auch durch die bisherigen Vorkommnisse in anderen Städten geprägt ist. Die Hoffnung bleibt, dass sich die Situation bald bessert und das Sicherheitsgefühl in der Region gestärkt wird. In dieser Zeit ist es wichtig, dass die Menschen sich in ihren eigenen Vierteln sicher fühlen können.