Am 15. Februar 2026 ist es wieder so weit: Der Pollenflug hat auch Offenbach am Main erreicht. Aktuelle Wetterbedingungen zeigen eine mäßige Pollenbelastung durch Erle und Hasel, die in dieser Jahreszeit aktiv sind. Laut news.de können Allergiker an diesem Tag mit Symptomen wie Niesen, tränenden Augen und Atembeschwerden rechnen.
Die Situation ist nicht gerade rosig für Betroffene. Besonders die kleinen Pollenkörner der Hasel, die bereits seit Januar unterwegs sind, können über große Distanzen hinweg wehen. Die aktuellen Wetterprognosen mit niedrigen Temperaturen zwischen -2 und 3 °C, verbunden mit Schnee und schwachem Wind, schaffen jedoch eine gewisse Erträglichkeit der Pollenbelastung. Die Luftfeuchtigkeit ist mäßig, was den Pollenflug ebenfalls beeinflusst.
Pollenbelastung: Einschätzung für Offenbach
Insgesamt sehen wir heute folgende Pollenbelastung für Offenbach:
- Erle: geringe bis mittlere Belastung
- Hasel: geringe bis mittlere Belastung
- Birke, Roggen, Beifuß, Gräser, Esche, Ambrosia: keine Belastung
Die Experten empfehlen Allergikern, in den frühen Morgen- oder Abendstunden zu lüften und Aktivitäten in den Freien auf diese Zeiten zu legen, um die Symptome möglichst gering zu halten. Dies steht im Einklang mit Ratschlägen, die auch auf wetter.com zu finden sind, wo ein allgemeiner Überblick über die aktuelle Pollenbelastung in Deutschland gegeben wird.
Allgemeine Informationen zu Pollenallergien
Die Pollenallergie ist die häufigste Allergie bei Erwachsenen in Deutschland. Etwa 15% der Deutschen reagieren empfindlich auf Pollen, wie eine Studie des Robert-Koch-Instituts zeigt. Heuschnupfen, der oft die ersten Beschwerden hervorrufen kann, ist eine allergische Reaktion auf Pollen von Bäumen, Gräsern oder Kräutern. Dazu gehört auch, dass unser Immunsystem die Polleneiweiße als gefährlich einstuft und Histamin freisetzt, was zu Entzündungen führt. Zu den häufigsten Auslösern zählen die Pollen von Birke, Hasel und Erle, wobei die Gräserpollen insbesondere im Frühjahr aktiv sind und bei fast 60% der Betroffenen die stärksten Reaktionen hervorrufen, wie das NDR berichtet.
Allergiker können mit verschiedenen Symptomen kämpfen, angefangen bei juckenden Augen bis hin zu Atemwegsbeschwerden. Dabei wird empfohlen, Aktivitäten im Freien zu minimieren und regelmäßige Reinigungen in den eigenen vier Wänden vorzunehmen. Wer sich vor einer stärkeren Reaktion schützen möchte, hat auch die Möglichkeit, sich durch diverse Medikamente wie Antihistaminika, Kortison oder sogar durch immunologische Behandlungen helfen zu lassen.
Insgesamt zeigt sich, dass diese Pollenzeit für Allergiker alles andere als einfach ist. Mit den richtigen Vorkehrungen und etwas Wissen um die individuellen Allergene lässt sich aber sicher der ein oder andere Heuschnupfen-Tag besser überstehen.