Heute ist der 2.03.2026 und in Offenbach am Main zeigt sich der Himmel klar. Bei einer Luftfeuchtigkeit von mäßigen 1 bis 15 °C und einem schwachen Wind sind die Bedingungen für Allergiker eher ungünstig. Besonders die Pollenarten Erle und Hasel sind derzeit aktiv und sorgen bei vielen Menschen für unangenehme Symptome wie Niesen, tränende Augen und Atemprobleme. Laut einer aktuellen Pollenflugprognose wird die Belastung durch Erlenpollen als hoch eingestuft, während Haselpollen eine mittlere bis hohe Belastung aufweisen. Diese Belastung wird voraussichtlich auch in den nächsten Tagen anhalten, da die Blütezeit der Erle, die ab Februar beginnt und ihren Höhepunkt im März erreicht, nun voll im Gange ist. Auch die Hasel, die in milden Wintern bereits im Januar blühen kann, trägt zur Pollenbelastung bei.
Die kleinen, leichten Pollenkörner von Erle (Alnus) können über große Entfernungen transportiert werden und sind ein starker Allergieauslöser. Ähnlich sieht es bei der Hasel (Corylus avellana) aus, deren Pollenkörner ebenfalls weit verbreitet werden. Dies ist besonders problematisch für Allergiker, da häufig Kreuzreaktionen mit anderen Pollenarten wie Birke auftreten. Die Pollenbelastung ist nicht nur eine Frage der Pollenart, sondern wird auch stark durch lokale Witterungsbedingungen, wie sie von den Wetterdiensten wie dem Deutschen Wetterdienst (DWD) beobachtet werden, beeinflusst.
Wetterbedingungen und Pollenflug
Die Wetterbedingungen spielen eine entscheidende Rolle für die Pollenflugaktivität. Trockenes, warmes und windiges Wetter fördert den Pollenflug, während Regen die Belastung vorübergehend senken kann. Die höchste Pollenbelastung ist meist am Vormittag zu beobachten, während die Morgen- und Abendstunden für Allergiker günstigere Zeiten darstellen. Der Zusammenhang zwischen der Stärke der Symptome und der Pollenanzahl in der Luft ist eng; je höher die Pollenkonzentration, desto intensiver die Symptome. Dies kann von Person zu Person unterschiedlich ausgeprägt sein.
Es ist wichtig zu wissen, dass nicht nur die Anzahl der Pollen, sondern auch der Allergengehalt in den Pollen entscheidend für die Stärke der Allergiesymptome ist. Pollen aus Gebieten mit höherer Luftschadstoffbelastung, wie Stickoxiden und Ozon, haben in der Regel einen höheren Allergengehalt. Diese zusätzlichen Belastungen können die Eigenschaften der Pollen und deren allergenes Potenzial verstärken.
Pollenflugprognose und weitere Pollenarten
<pIn der nächsten Zeit ist mit einer hohen Belastung durch Erlen- und Haselpollen zu rechnen. Für andere Pollenarten wie Birke, Roggen, Beifuß, Gräser, Esche und Ambrosia wird aktuell keine Belastung gemeldet. Dies bedeutet jedoch nicht, dass Allergiker sich zurücklehnen können, denn die Pollensaison beginnt heutzutage oft schon im Januar oder Februar, in milden Wintern sogar im Dezember. Dies zeigt sich auch in den aktuellen Pollenflugdaten, die auf den Webseiten von wetter.com zu finden sind.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Allergiker in Offenbach am Main in den kommenden Tagen besonders auf die Pollenbelastung durch Erle und Hasel achten sollten. Um die Symptome zu lindern, empfiehlt sich, die Zeit im Freien während der pollenarmen Stunden zu verbringen und die Fenster während der Hauptblütezeiten geschlossen zu halten. So können die Auswirkungen der Pollen auf die Gesundheit minimiert werden.