In Eltville, im Rheingau-Taunus-Kreis, hat eine aufmerksame Bankmitarbeiterin einen schockierenden Betrugsversuch an einem 85-jährigen Mann erfolgreich vereitelt. Wie die Welt berichtet, wurde der Senior am 16. Oktober von sogenannten falschen Polizeibeamten kontaktiert. Diese betrügerischen Anrufer setzten ihn unter Druck mit der Behauptung, er solle bei der Festnahme von Kriminellen helfen.
Was als harmloser Anruf begann, entwickelte sich schnell zu einer gefährlichen Situation, da die Betrüger den alten Mann aufforderten, einen hohen Geldbetrag per Echtzeitüberweisung zu überweisen. Als der 85-Jährige zur Bank eilte, um die Überweisung zu tätigen, fiel das aufmerksame Auge der Bankmitarbeiterin auf die merkwürdige Situation. Sie hatte ein gutes Gespür für Financial Fraud und hielt die Überweisung kurzerhand auf.
Warnung vor Trickbetrügern
Diese Vorgehensweise ist eine gängige Masche, die häufig auf ältere Menschen abzielt. Laut der Verbraucherzentrale geben sich die Anrufer oft als Polizisten aus und fordern unter verschiedenen Vorwänden Geld oder Kontodaten. Beliebt sind automatisierte Ansagen von Institutionen wie Europol oder dem Bundeskriminalamt. Die Anrufer nutzen oftmals unbekannte oder unterdrückte Rufnummern und setzen die Opfer unter Druck, indem sie mit Haftstrafe drohen.
Das vorbildliche Handeln der Bankmitarbeiterin, die durch ein kurzes Telefonat mit dem Senior und seiner Familie den Betrugsversuch bestätigen konnte, verhinderte, dass der Mann in die Falle tappt. Für ihre schnelle Reaktion wurde sie vom Leiter der örtlichen Polizeidienststelle gelobt. Dies zeigt, dass es wichtig ist, besonders bei verdächtigen Anrufen wachsam zu bleiben und im Zweifelsfall immer zu hinterfragen.
Tipps zur Betrugsprävention
Die Polizei rät dazu, bei verdächtigen Anrufen sofort aufzulegen und sich an die Polizei zu wenden. Echte Polizeibehörden würden niemals telefonisch um Geld oder Wertsachen bitten. Die Chancen, betrogen zu werden, lassen sich durch Aufklärung und Vorsicht deutlich reduzieren.