Was für ein spannender Tag für Eichenzell! Am 7. Dezember 2025 wurde Bürgermeister Johannes Rothmund von der CDU erneut zum Rathauschef gewählt. Mit 51,0 Prozent der Stimmen kann er sich über 2857 Stimmen freuen und setzte sich damit mit 112 Stimmen Vorsprung gegen seinen Herausforderer Lutz Köhler, einen parteilosen Kandidaten, durch. Köhler wurde dabei unter anderem von der SPD unterstützt. Die Wahlbeteiligung lag bei rund 61 Prozent, was 5638 von insgesamt 9231 Wahlberechtigten entspricht. Das zeigt, dass die Bürger der Gemeinde ein starkes Interesse an ihrer politischen Vertretung haben.
Der Wahlkampf zwischen Rothmund und Köhler war intensiv und fair, wie zahlreiche Beobachter remarkierten. Rothmund hatte am Wahlabend allerdings mit einer Erkältung zu kämpfen und musste einige Medikamente zu sich nehmen. Ungeachtet seines gesundheitlichen Zustandes zeigte er sich nach der Wahl erleichtert und kündigte an, in den nächsten sechs Jahren sein Bestes für alle Ortsteile der Gemeinde zu geben. Köhler hingegen äußerte sich enttäuscht, bedankte sich jedoch bei seinem Unterstützerkreis für die engagierte Zusammenarbeit.
Ein Blick auf die Wahlbeteiligung
Die Wahlbeteiligung von etwa 61,08 Prozent ist ein wichtiger Indikator für das politische Interesse und die Partizipation der Bürger. In Deutschland wird die Teilnahme an Wahlen als Maß für die Qualität demokratischer Systeme angesehen, und es zeigt, dass viele Menschen ihre Stimme abgeben möchten. Besonders bemerkenswert ist, dass der höchste Anteil der Wahlberechtigten inzwischen bei Personen zwischen 50 und 69 Jahren liegt, während jüngere Altersgruppen tendenziell weniger aktiv sind. Trotz der Herausforderungen, die die Wahlsituation mit sich bringt, beweist Eichenzell, dass die Wähler ihre Verantwortung ernst nehmen.
Landrat Bernd Woide von der CDU lobte die Notwendigkeit der Zusammenarbeit zwischen Landkreis und Gemeinde, um die zukünftigen Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen. Rothmunds Wiederwahl wird als Vertrauensbeweis der Wähler angesehen, ein Zeichen, dass die Bürgermeistertätigkeit, die er in den letzten Jahren ausgeübt hat, geschätzt wird.
Für Rothmund ist dies nicht die erste Konfrontation mit Köhler. Bereits 2020 führte eine hochexplosive Stichwahl, die Rothmund mit nur 88 Stimmen gewann, zu einem engen Rennen zwischen den beiden. Die Kölner wählen also gerne und scheinen ihrem Bürgermeister durchaus ein gutes Händchen zuzutrauen, auch wenn die Konkurrenz nie schläft.
Wahlkämpfe sind oft ein Spiegelbild der Gesellschaft, und die Ergebnisse in Eichenzell sind ein Beispiel dafür, wie wichtig jeder einzelne Wähler ist. Die Bürger sind eingeladen, die Entwicklungen in ihrer Gemeinde weiter zu verfolgen und sich aktiv an der Gestaltung ihrer politischen Landschaft zu beteiligen.
Quellen: Tagesschau, Fuldaer Zeitung, Statista.