In Schwalmstadt wird es bald ernst: Am 6. November 2025 um 18:30 Uhr tagt die Stadtverordnetenversammlung im Sitzungssaal des Rathauses in Ziegenhain (Wiederholdstraße 24). Diese Sitzung ist nicht irgendeine, sondern die letzte vor den Kommunalwahlen im März 2026. Ein guter Zeitpunkt, um sich mit wichtigen Themen zu befassen, die das tägliche Leben der Bürger betreffen.

Zu Beginn der Sitzung dürfen die Anwesenden mit Mitteilungen, Fragen und Anregungen rechnen. Die SPD-Fraktion hat dabei bereits einige Anfragen vorbereitet. Im Fokus stehen unter anderem die Öffnungszeiten des Bürgerbüros, der Sachstand des Lärmaktionsplans des Regierungspräsidiums Kassel sowie die Umsetzung des Schulmobilitätsplans 2024 für die Eckhard-Vonholdt-Schule in Treysa. Auch die Tempo-30-Regelungen in Schwalmstadt stehen zur Debatte.

Vielfältige Tagesordnung

Doch das ist noch nicht alles. Die Sitzung umfasst zahlreiche wichtige Punkte, unter anderem die kirchlich-kommunale Jugendarbeit im Stadtteil Ziegenhain und Beratungen zur außerplanmäßigen Ausgabe unter dem Motto „Starke Teams, starke Kitas“. Auch der neue Förderaufruf für das Landesprogramm „Zukunft Innenstadt“ verspricht frische Impulse zur Stärkung der Innenstadt.

Besonders spannend ist die geplante Neufassung der Gebührensatzung für Einsätze der Freiwilligen Feuerwehr Schwalmstadt. In der Bauleitplanung wird unter anderem die zweite Verlängerung der Veränderungssperre am Baugebiet „Am Harthberg“ besprochen sowie die Aufhebung des Bebauungsplans „Gartenstraße“. Hier bleibt abzuwarten, welche Auswirkungen diese Entscheidungen auf die Stadtentwicklung haben werden.

Politische Anträge im Blick

Natürlich sind auch die Fraktionen sehr aktiv und bringen ihre Anträge ein. Die Freien Wähler möchten Wanderrastplätze mit regionalem Catering einrichten und prüfen, ob Altkleidercontainer zugunsten einer zentralen Abgabestelle abgebaut werden können. CDU fordert die Einführung von Kita-Assistenzen, während die SPD einen Bericht über Feuerwehreinsätze auf der A49 und einen Resolutionsantrag zur Beibehaltung der ICE-Anbindung auf der Main-Weser-Bahn einbringt. Ebenfalls interessant ist der Vorschlag der Bürger für Schwalmstadt (BfS), mobile Wahllokale für die Kommunalwahl 2026 einzurichten.

Abschließend wird die Sitzung mit Grundstücksangelegenheiten abgeschlossen, die vermutlich nicht öffentlich behandelt werden. Die öffentliche Sitzung bietet den Bürgern jedoch die Möglichkeit, sich über aktuelle kommunalpolitische Entwicklungen zu informieren.

In der Nachbarschaft, nämlich in Bayern, steht zudem eine wichtige Wahl bevor. Die Kommunalwahlen sind dort für den 8. März 2026 geplant. Diese Wahlen sind entscheidend, da sie die kommunalen Vertretungen in Städten, Gemeinden und Landkreisen neu wählen und die Bürger direkt in ihre lokalen Belange einbeziehen. Jeder, der mindestens 18 Jahre und seit zwei Monaten in Bayern gemeldet ist, kann seine Stimme abgeben.

Die kommunalen Wahlen sind nicht nur eine Pflicht, sondern auch ein wichtiges Element der Demokratie, das den Bürgern ermöglicht, Einfluss auf Bildung, Verkehr und Stadtplanung zu nehmen. Das erkennt auch die Wikipedia an, wenn sie erläutert, dass auch die Wahlbeteiligung entscheidend für eine angemessene Repräsentation der Interessen der Bevölkerung ist. Also, liebe Bürgerinnen und Bürger, lassen Sie sich die Chance nicht entgehen, aktiv teilzunehmen.

Die nächste Stadtverordnetenversammlung am 6. November könnte die Richtung für die kommenden Monate und schließlich für die wichtigen Wahlen im März 2026 maßgeblich bestimmen. Machen Sie sich also bereit für spannende Diskussionen und Entscheidungen, die Schwalmstadt bewegen werden.