Gestern war ein wahrlich großer Tag für die Albert-Schweitzer-Schule (ASS) in Alsfeld: Die Wald-AG der Schule wurde mit dem Nachhaltigkeitspreis der RhönEnergie Fulda 2025 ausgezeichnet. Dieses Ereignis bringt nicht nur Freude, sondern auch ein Preisgeld von 5.000 Euro für die nachhaltigen Bemühungen der Schüler:innen, die sich intensiv für Umwelt und Klima einsetzen. Wie osthessen-news berichtet, fand die feierliche Verleihung in einem festlichen Rahmen statt, bei dem die Schüler:innen mit Begeisterung ihre Trophäe entgegennahmen.
Der Nachhaltigkeitspreis zeichnet Projekte aus, die eine positive Wirkung auf die Umwelt und die regionale Gesellschaft haben. Die Wald-AG der ASS ist ein leuchtendes Beispiel für solchen Einsatz, zeigt sie doch, wie wichtig umsichtiges Handeln im Einklang mit der Natur ist. Diese Auszeichnung macht deutlich, dass das Engagement für eine bessere Zukunft hoch im Kurs steht.
Verborgene Schätze der Natur
Doch nicht nur in Alsfeld wird Nachhaltigkeit großgeschrieben. In ganz Osthessen gibt es Initiativen, die sich um die wertvollen Schätze unserer Natur kümmern, wie etwa die Projekte des Vereins Essbare Wildpflanzen Osthessen e.V. Dieses Projekt hat sich das Ziel gesetzt, ein Bewusstsein für essbare Wildpflanzen und deren Wert zu schaffen. Die Vision ist ein harmonisches Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur, das Bildung und Naturschutz vereint. Mehr Infos dazu bietet re-gruppe.
In unterschiedlichen Projekten wurden bereits beeindruckende Flächen angelegt, wie beispielsweise die Brückenacker Wiese mit 8.000 qm in Langenbieber, die mit Obstbäumen bestückt ist. Auch in Hofbieber und Rossbach entstehen grüne Oasen, die nicht nur zur Bodenfruchtbarkeit beitragen, sondern auch Lebensraum für Wildtiere bieten. Die Wiesen und Obstanlagen fördern Biodiversität und sind ein Ort der Bildung und des Genusses.
Gemeinsam für Artenvielfalt
Ein weiteres spannendes Projekt zur Förderung der Biodiversität in Deutschland ist „RegioProD“, das sich der Verbesserung der Verfügbarkeit von gebietseigenem Wildpflanzensaatgut widmet. Das Vorhaben, das von Bundesbehörden gefördert wird, hat das Ziel, artenreiche Grünlandlebensräume zu erhalten und zu regenerieren. Die Laufzeit erstreckt sich bis 2030 und umfasst mehrere Bundesländer, darunter Hessen. Zu den geplanten Maßnahmen gehören unter anderem die Charakterisierung von Grünlandtypen und die Unterstützung der Wildpflanzenvermehrung.
Die massiven Rückgänge bei offenlandtypischen Insektenarten und die schlechten Erhaltungszustände vieler Grünlandlebensräume machen deutlich, wie dringend solche Projekte nötig sind. bfn.de zeigt, wie vielfältig wir die Natur schützen und bereichern können.
Zusammenfassend zeigt sich, dass in der Region Osthessen ein großes Engagement für Umweltschutz und Nachhaltigkeit vorhanden ist. Ob in den Schulen oder in der Natur, immer mehr Menschen setzen sich dafür ein, die Schönheit und Vielfalt unserer Erde zu bewahren.