Die Filmwelt blickt gespannt auf die diesjährigen Critics Choice Awards, die am 4. Januar in Santa Monica, Kalifornien stattfinden werden. In diesem Jahr hat das Vampir-Drama „Blood & Sinners“ von Ryan Coogler mit beeindruckenden 17 Nominierungen die Nase vorn. Das ist ein ganz schöner Ritt, denn auch der Politthriller „One Battle After Another“ von Paul Thomas Anderson kann sich mit 14 Nominierungen sehen lassen. Aber das ist noch lange nicht alles – Klassiker wie „Hamnet“ und „Frankenstein“ haben jeweils 11 Nominierungen erhalten. Die Critics Choice Association gab die Details der Nominierungen kürzlich in Los Angeles bekannt, was für ordentlich Aufregung sorgt.
In der Kategorie „Bester Film“ stehen die folgenden Titel zur Wahl:
- Blood & Sinners
- One Battle After Another
- Hamnet
- Frankenstein
- Bugonia
- Jay Kelly
- Marty Supreme
- Train Dreams
- Wicked: Teil 2
- Sentimental Value von Joachim Trier
Auch die Schauspieler können sich über spannende Nominierungen freuen. Wer hat hier die besten Karten?
- Timothée Chalamet – „Marty Supreme“
- Leonardo DiCaprio – „One Battle After Another“
- Michael B. Jordan – „Blood & Sinners“
- Jessie Buckley – „Hamnet“
- Renate Reinsve – „Sentimental Value“
- Emma Stone – „Bugonia“
Musik in Filmen
Interessant ist auch, dass der deutsche Filmkomponist Hans Zimmer in diesem Jahr für die Filmmusik zu „F1“ nominiert wurde. Er hat in seiner Karriere schon ordentlich abgeschrägt, mit insgesamt 58 Auszeichnungen und 213 Nominierungen, unter anderem zwei Oscars und drei Golden Globes. Das ist schon eine Hausnummer! Auch Max Richter kann sich über eine Nominierung freuen – er hat die Musik zu „Hamnet“ beigesteuert.
Kurioserweise wurde der deutsche Beitrag „In die Sonne schauen“ nicht für die Kategorie „Bester nicht-englischsprachiger Film“ nominiert. Stattdessen sehen wir die folgenden Filme in dieser Kategorie:
- Ein einfacher Unfall (Iran)
- The Secret Agent (Brasilien)
- Sirât (Spanien)
- No Other Choice (Südkorea)
Auszeichnungen und deren Bedeutung
Die Critics Choice Awards sind eine gewichtige Auszeichnung, die oft als Vorbote für die Academy Awards gelten. Bei den letzten Critics Choice Awards gewann „Anora“ in der Kategorie „Bester Film“ und holte sich später den Oscar. Bei den Schauspielerpreisen wurden Demi Moore und Adrien Brody geehrt, während der Vatikan-Thriller „Konklave“ zwei Auszeichnungen für „Bestes Ensemble“ und „Bestes adaptiertes Drehbuch“ abstaubte.
Filmpreise sind wichtig in der Branche; nicht ohne Grund werden diese oft auf großen Festivals oder von der Filmindustrie selbst vergeben. Die Qualität der Filme und deren kommerzieller Erfolg spielen hier eine Rolle. Wer hier einen Namen hat, wird in Zukunft sicher noch viel mehr davon hören – und nicht nur das, solche Auszeichnungen können auch einen positiven Ruf für die nächsten Projekte mit sich bringen. Einige Filmpreise, wie die Golden Globes oder die Oscars, gelten als heilige Graal der Filmindustrie.