In einem tragischen Vorfall, der sich am 23. November in Wanfried im Werra-Meißner-Kreis ereignete, ist ein 65-jähriger Mann an den Folgen schwerer Brandverletzungen gestorben. Am Tag des Brandes brannte eine Gartenhütte in einem Waldstück vollständig nieder. Die Umstände des Feuerwehs sind erschreckend, doch die genaue Ursache wurde mittlerweile durch die Polizei ermittelt.
Wie die Borkener Zeitung berichtet, brach das Feuer am frühen Morgen aus. Laut den Ermittlungen der Polizei ist die Verpuffung eines seit längerem ungenutzten Holzofens der Auslöser gewesen. Ein Zeuge hörte gegen 8:30 Uhr Hilferufe und informierte umgehend die Einsatzkräfte. Der Mann konnte sich zum Glück noch eigenständig aus der brennenden Hütte retten, bevor die Feuerwehr eintraf, erlitt aber schwere Brandverletzungen.
Folgen des Feuerunglücks
Die Situation eskalierte schnell: Der schwer verletzte Mann wurde in eine Spezialklinik geflogen, wo er am 28. November seinen Verletzungen erlag, wie die HNA berichtet. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Eschwege und Wanfried sowie die Polizeistation Eschwege waren schnell vor Ort, jedoch konnte die vollständig ausgebrannte Hütte nicht gerettet werden. Die kriminalpolizeilichen Brandermittler haben die Brandstelle bereits untersucht, um die genauen Umstände des Geschehens festzustellen.
Brände dieser Art sind kein Einzelfall in Deutschland. Laut einer Studie, die von Statista veröffentlicht wurde, gab es in den letzten Jahren zahlreiche Fälle mit ähnlichen Ursprüngen. Besonders häufig gibt es Brände, die durch technische Defekte oder menschliches Versagen initiiert werden. Leider ist die Verpuffung eines Holzofens in nicht genutzten Räumen eine reelle Gefahr, die man nicht unterschätzen sollte.
Die Polizei in Eschwege führt die Ermittlungen weiterhin fort, um zu verhindern, dass sich solche tragischen Vorfälle wiederholen. Es bleibt zu hoffen, dass der Fall eine Warnung an alle ist: Sicherheit und Prävention sollten immer oberste Priorität haben.