In Niddatal gibt es einen besonderen Treffpunkt für Kunst- und Essensliebhaber. Anna Pulsakowska hat im ehemaligen Kloster Ilbenstadt einen Speisesaal eröffnet, der nicht nur kulinarische Genüsse, sondern auch ein Hauch von Künstlerflair verspricht. Ihr Konzept verbindet einen wechselnden Mittagstisch mit einer einzigartigen Kunstausstellung, die die Wände des Speisesaals zieren. „Ich wollte einen Raum schaffen, der nicht nur zum Essen einlädt, sondern auch zum Staunen und Entdecken“, beschreibt Pulsakowska ihre Vision. In ihrem Speisesaal kommen täglich bis zu 450 Gerichte zusammen, die für Kindergärten in der Region und in Frankfurt zubereitet werden. Seit drei Jahren kocht sie nun bereits im Kloster und hat zuvor ein Kindergarten-Catering in Frankfurt betrieben. Ihre Gäste können sich montags bis freitags von 11 bis 14 Uhr auf ein Tagesgericht sowie eine vegetarische Option freuen.
Die Wände des Speisesaals sind mit Kunstwerken aus Pulsakowskas persönlicher Sammlung dekoriert, in der sie zahlreiche Stücke von Flohmärkten und Kunstmärkten erwirbt. „Die Kunst erzählt Geschichten, und ich dachte, es wäre großartig, diese Geschichten mit den Gästen zu teilen“, erklärt die Betreiberin. Einige Kunstwerke stammen von Künstlern, die Pulsakowska gezielt auswählt. Über die Facebook-Seite ihres Restaurants informiert sie ihre Besucher über die Speisepläne und die neuesten Kunststücke. Diese Art von Kommunikation scheint aufzugehen, denn der Speisesaal hat sich rasch zu einer beliebten Anlaufstelle in Niddatal entwickelt.
Ein weiteres gastronomisches Highlight
Unweit des Speisesaals befindet sich die traditionsreiche Klosterschänke in Ilbenstadt, die seit 1989 von Roger und Leon Veith betrieben wird. Diese gastronomische Institution, direkt am Kloster gelegen, bietet gutbürgerliche Küche in einem rustikalen Ambiente. Mit seinem charmanten Ambiente ist das Restaurant nicht nur ein beliebter Rückzugsort für die Einheimischen, sondern zieht auch Besucher der nahegelegenen Basilika und Feinschmecker aus aller Welt an.
Die Küche der Klosterschänke setzt auf frische, regionale Produkte und begeistert die Gäste mit einer herzhaften Speisekarte. Die Öffnungszeiten sind dienstags bis samstags von 17:00 bis 23:00 Uhr sowie sonntags und an Feiertagen von 11:00 bis 15:00 Uhr. Ein Highlight im Veranstaltungskalender ist das jährliche Kartenturnier, das am 27. Dezember stattfindet. An diesem Tag wartet auch eine köstliche hausgemachte Pizza auf die Teilnehmer. Damit die Kulinarik und der Spaß nicht zu kurz kommen, zieht die Klosterschänke vom 28. Dezember bis zum 13. Januar in die wohlverdienten Betriebsferien.
Kunst trifft Kulinarik
Ob im Speisesaal von Anna Pulsakowska oder in der Klosterschänke – Niddatal bietet eine bunte Mischung aus kulinarischen Erlebnissen und kulturellen Highlights. Beide Betriebe bringen mit ihren einzigartigen Konzepten frischen Wind in die Gastronomielandschaft und verleihen der Region eine besondere Note. So ist für alle Geschmäcker und Vorlieben etwas dabei und die Gäste können sowohl die Kunst als auch die kulinarischen Köstlichkeiten in vollen Zügen genießen.