Am 1. November 2023 erhielt eine Mitarbeiterin des Fraunhofer-Instituts in Lübeck eine telefonische Bombendrohung. Das führte zu einem sofortigen Einsatz von Polizei und Sicherheitskräften, die das Gebäude schnell evakuierten. Die Lübecker Polizei, unterstützt von der Bereitschaftspolizei Schleswig-Holstein und mehreren Sprengstoffspürhunden, durchsuchte das gesamte Areal. Sogar das Außengelände wurde mit einer Drohne unter die Lupe genommen, um auf Nummer sicher zu gehen. Trotz der intensiven Maßnahmen, die bis 21:30 Uhr dauerten, wurde kein Sprengstoff gefunden. Der Vorfall moblisierte zahlreiche Einsatzkräfte, doch glücklicherweise gab es keine Verletzten, und es wurden keine Hinweise auf Gefahren festgestellt.

Die Ermittlungen führten schließlich zur Festnahme eines 38-jährigen Mannes in Wiesbaden, der am 11. November 2023 in seiner Wohnung auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Lübeck durchsucht wurde. Dabei konnten Beweismittel sichergestellt werden, die mit der Drohung in Verbindung stehen. Aufgrund der bisherigen Erkenntnisse wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten eingeleitet, woraufhin der Mann vorläufig festgenommen wurde.

Polizeieinsatz in Bochum-Wattenscheid

Glücklicherweise gab es auch in diesem Fall keine Verletzten unter Passanten oder Bankmitarbeitern. Der schockierende Vorfall wurde eingehend von Spezialisten des LKA untersucht, die den Koffer und die Tasche mithilfe eines Roboters überprüften. Das Gebiet um die Bankfiliale war mehrere Stunden lang gesperrt, während Anwohner in ihren Wohnungen ausharren mussten. Erst am Dienstagabend konnten die Spezialisten Entwarnung geben, doch die Bank bleibt zur Sicherheit weiterhin abgesperrt. Aussagen deuten darauf hin, dass der Tatverdächtige psychisch erkrankt ist, und es wird noch geprüft, ob eine eingeschränkte Schuldfähigkeit vorliegt.

Diese Vorfälle verdeutlichen einmal mehr die Notwendigkeit einer schnellen Reaktion der Sicherheitskräfte auf Drohungen, während sich die Ermittlungen über die Hintergründe dieser Handlungen noch im Gange befinden. Für die betroffenen Personen sowie die Einsatzkräfte sind diese Situationen äußerst belastend. Beide Vorfälle zeigen, wie wichtig es ist, in solchen Momenten besonnen zu handeln und die Sicherheit aller im Blick zu haben.