Am 5. Dezember 2025 ist es endlich soweit: das neue Quartier Hellinghöfe in Mainz-Kastel wird feierlich eröffnet. Auf einer ehemals stark versiegelten Gewerbefläche von etwa 11.300 Quadratmetern ist ein modernes Wohn- und Geschäftszentrum entstanden, das nicht nur durch seine architektonische Gestaltung besticht, sondern auch durch seinen Nachhaltigkeitsansatz. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet, dass die Hellinghöfe insgesamt 177 Mietwohnungen umfassen, darunter 39 öffentlich geförderte Einheiten, die seit der Grundsteinlegung im Jahr 2023 errichtet werden.

Das Projekt beinhaltet zudem 3.000 Quadratmeter für Arztpraxen und Büros, die sich bereits in der finalen Phase der Fertigstellung befinden. Ein Rewe-Einkaufsmarkt sowie ein Drogeriemarkt als Ankermieter garantieren, dass die künftigen Bewohner alles Wichtige in unmittelbarer Nähe finden. Der Projektentwickler und Investor Lyson hat dafür gesorgt, dass das Areal ideal zwischen der Wiesbadener Straße, der Eleonorenstraße und der Straße An der Helling angelegt ist, angrenzend an das Rheinufer sowie an einen öffentlichen Park mit Spielplatz.

Ein urbanes Wohnkonzept mit Weitblick

Die Wohnungen im Quartier Hellinghöfe befinden sich in einem Gebäuderiegel mit begrünten Laubengängen sowie sechs weiteren Häusern. Alle Einheiten sind barrierefrei per Aufzug zu erreichen, und auch die Tiefgarage ist gut angebunden. Die Kaltmieten liegen zwischen 810 und 3.600 Euro, wobei der Quadratmeterpreis ab 16 Euro beginnt. Die verantwortlichen Stadtvertreter, darunter Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende, loben die gleichwertige Ausstattung der Wohnungen und betonen die Hellinghöfe als wesentlichen Beitrag zur Entwicklung von Mainz-Kastel.

Besonders hervorzuheben ist das nachhaltige Energiekonzept des Quartiers, das durch verschiedene innovative Maßnahmen unterstützt wird. Mit einer umfassenden Nutzung von Geothermie, Wärmepumpen, Photovoltaik sowie Dachbegrünungen wird eine positive Energie- und Umweltbilanz erreicht. In vielen deutschen Städten ist die Energiewende ein zentrales Thema, das durch unterschiedliche Projekte vorangetrieben wird. Im Fall der Hellinghöfe wurde beispielsweise 45 Sonden bis zu einer Tiefe von 99 Metern für die Erdwärmenutzung installiert.

Nachhaltigkeit im Mittelpunkt

Für eine nachhaltige Bewirtschaftung sorgen auch zahlreiche Stellplätze für Fahrräder sowie Lastenräder und zehn Ladepunkte für Elektroautos. Weiterhin ist eine 90.000 Liter fassende Zisterne für das Wassermanagement installiert. Baudezernent Andreas Kowol bezeichnet die Entsiegelung des Areals als vorbildlich und merkt an, dass die Hellinghöfe ein wesentlicher Baustein für das Rhein-Main-Uferkonzept der Stadt sind. Die Stadt plant weitere wichtige Entwicklungsprojekte, etwa das Kastel-Housing in der näheren Umgebung, was den Wert des Standorts zusätzlich steigern könnte.

Der innovative Mix aus modernem Wohnen und nachhaltiger Energieeffizienz macht die Hellinghöfe zu einem herausragenden Beispiel dafür, wie urbanes Leben in Deutschland neu gedacht werden kann. Für die Bewohner wird nicht nur ein schöner Wohnraum geschaffen, sondern auch ein Lebensumfeld, das auf die Bedürfnisse der Zukunft ausgerichtet ist. Weitere Informationen über das Projekt sind hier zu finden.