Ministerpräsident Boris Rhein empfängt Hessische Hoheiten
Am 26. November 2025 begrüßte Ministerpräsident Boris Rhein im Schloss Biebrich in Wiesbaden rund 140 hessische Hoheiten, die zusammen mit ihren Hofstaaten der Einladung gefolgt waren. Der Empfang ist eine liebe Tradition, die dazu dient, den Majestäten für ihr herausragendes ehrenamtliches Engagement zu danken. Unter den Gästen befanden sich Weinköniginnen, Rosenkavaliere und Blumenköniginnen, die in ihrer Region für Brauchtum und Tradition stehen. Auch das Hessentagspaar Vera und Max Dudyka aus Fulda war anwesend und gab der Feier eine besondere Note.
Die Bedeutung des Brauchtums
Boris Rhein nutzte die Gelegenheit, um die essenzielle Rolle der Kultur und des ehrenamtlichen Engagements für den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu betonen. „Hessische Hoheiten bewahren unser kulturelles Erbe und stärken den Gemeinschaftssinn“, so der Ministerpräsident. Er erklärte, dass Heimat und Brauchtum den Menschen Halt und Orientierung geben. Diese Auffassung wird in Hessen lebhaft geteilt und in zahlreichen Initiativen unterstützt.
Erweiterte Fördermittel für Tradition und Brauchtum
Das Thema der Brauchtumspflege wird auch von Seiten der Landesregierung ernst genommen. In diesem Jahr hat das Hessische Heimatministerium die Fördermittel für die Pflege von Traditionen um satte 320.000 Euro aufgestockt. Heimatminister Ingmar Jung macht deutlich, wie wichtig die Arbeit der ehrenamtlichen Vereine ist, um unsere Traditionen lebendig zu halten. Die Förderungen richten sich an gemeinnützige und eingetragene Vereine, die sich aktiv für das kulturelle Erbe in Hessen einsetzen.
Die neuen Fördermittel stehen vielen Projekten offen, die verschiedene Aspekte der hessischen Kultur abdecken. Dazu zählen traditionelle Tänze, Trachten, die hessische Mundart, Volksmusik sowie Handwerkskunst, Volksfeste und Fastnacht. Die Höchstfördersumme von 4.000 Euro pro Projekt wird durch eine Förderquote von 30 Prozent unterstützt. Ein Grundsatz ist klar: Anträge, die keinen Bezug zur Brauchtumsförderung haben, werden nicht berücksichtigt, was Projekte wie Mittelaltermärkte oder Halloween-Veranstaltungen betrifft.
Ein starkes Zeichen für die Hesse
Der Empfang von Boris Rhein und die Erhöhung der Fördermittel sind starke Zeichen, dass die hessische Landesregierung die Förderung der kulturellen Identität ernst nimmt und das Engagement von Ehrenamtlichen wertschätzt. „Wir haben ein gutes Händchen, wenn es darum geht, unsere Traditionen zu pflegen“, fasst Rhein die Lage zusammen. Die Unterstützung ermöglicht es vielen Vereinen, Projekte auf den Weg zu bringen, die Lebensqualität in den Regionen zu steigern und das kulturelle Erbe noch lange zu bewahren.
Insgesamt zeigt der Empfang der hessischen Hoheiten, wie wichtig der gesellschaftliche Zusammenhalt und das Engagement für die Kultur sind. „Da liegt was an“, so könnten die Anwesenden am Ende des Abends feststellen – der Zusammenhalt in Hessen ist stark und wird weiter gefestigt durch das aktive Wirken der vielen Hoheiten und ihrer Vereine.
Wer mehr Informationen zu den aktuellen Fördermöglichkeiten sucht, kann sich auf den Seiten des Heimatministeriums umsehen und dort die nötigen Antragsformulare abrufen. Mehr dazu finden Sie unter landwirtschaft.hessen.de.





