Schock am Stau: Lkw kracht in Baustellen-Anhänger auf der A3!
Unfall auf der A3 bei Wiesbaden führt zu Stau und Verletzten. Lkw kollidiert mit Absperrung, Gesamtschaden 500.000 Euro.

Schock am Stau: Lkw kracht in Baustellen-Anhänger auf der A3!
Ein schwerer Lkw-Unfall auf der A3 bei Wiesbaden sorgt für massive Verkehrsbehinderungen und eine beeindruckende Stau-Länge. In den frühen Morgenstunden des 20. Januar kam es gegen 3 Uhr zu einem folgenschweren Vorfall, als ein 51-jähriger niederländischer Lkw-Fahrer im Baustellenbereich mit einem dort geparkten Absperrungsanhänger der Straßenmeisterei kollidierte. Diese Absperrung war für nächtliche Markierungsarbeiten auf der Fahrbahn aufgestellt.
Die Situation war äußerst brenzlig: Der Lkw prallte ungebremst in den Anhänger, wodurch der Anhänger zerstört wurde. Der Zusammenstoß war so heftig, dass das Führerhaus des Lkw stark verformt wurde und der Lkw anschließend gegen die Betonbegrenzungswand schleuderte. Trotz der massiven Beschädigungen konnten sowohl der Fahrer als auch sein 40-jähriger Beifahrer sich selbst aus dem verunfallten Fahrzeug befreien. Rettungsdienste brachten beide Männer mit leichten Verletzungen in umliegende Kliniken. Glücklicherweise blieb es ohne schwerere Verletzungen.
Folgen für den Verkehr
Die Folge dieses Unfalls war ein zehn Kilometer langer Rückstau in Richtung Würzburg, der stundenlange Verkehrsbehinderungen zur Folge hatte. Laut hessenschau.de wurde die Strecke ab der Anschlussstelle Idstein (Rheingau-Taunus) für rund drei Stunden voll gesperrt. Die Polizei empfahl dringend eine Umleitung, um denjenigen, die diese Route nutzen wollten, etwas Zeit zu ersparen. Die Vollsperrung konnte schließlich nach über drei Stunden aufgehoben werden, wenngleich noch Bergungsarbeiten in vollem Gange waren.
Der Gesamtschaden des Unfalls wird auf etwa 500.000 Euro geschätzt. Dies ist nicht der erste Vorfall an dieser unglücklichen Stelle; bereits eine Woche zuvor gab es einen schweren Lkw-Unfall, bei dem etwa 1.000 Liter Diesel auf der Fahrbahn ausgelaufen sind. Diese wiederholten Unfälle werfen Fragen bezüglich der Sicherheit und der Beschaffenheit des betroffenen Streckenabschnitts auf.
Ein Blick auf die Unfallstatistiken
Unfälle auf Autobahnen, wie der auf der A3, sind nach wie vor ein zentrales Thema in der Verkehrssicherheitsdebatte. Im Jahr 2024 gab es in Deutschland etwa 2,5 Millionen Straßenverkehrsunfälle, wobei die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle gesunken ist, während die Zahlen der Unfälle mit Sachschäden gestiegen sind. Laut Statista ist ein häufiges Problem unzureichender Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug und nicht angepasste Geschwindigkeit. Insbesondere auf Autobahnen, wo die Fahrgeschwindigkeit höher ist, sind die Risiken größer.
Mit der Vision Zero, die zum Ziel hat, bis 2050 keine Verkehrstoten mehr zuzulassen, stehen die Verkehrsminister der EU vor großen Herausforderungen. Auf die aktuelle Situation auf der A3 betrachtet, scheint es, als ob mehr Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit dringend notwendig wären. Trotz Fortschritten in den letzten Jahrzehnten zeigt sich, dass das Bewusstsein für die Gefahren im Straßenverkehr noch gesteigert werden muss.
In Anbetracht dieser Ereignisse ist es ratsam, weiterhin die Verkehrsberichte und den Zustand der Straßen im Auge zu behalten, um sicher von A nach B zu gelangen. Bleiben Sie informiert und passen Sie Ihre Fahrweise entsprechend an!