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Heute ist der 12.03.2026. Aktuell gibt es einige wichtige Entwicklungen rund um die Geflügelpest im Ammerland und darüber hinaus. Der Landkreis Ammerland hat kürzlich die Anschluss-Überwachungszone aufgehoben, die aufgrund eines Ausbruchs der Geflügelpest in der Gemeinde Barßel im Landkreis Cloppenburg eingerichtet worden war. Diese Entscheidung wurde in einer Pressemitteilung von Thomas Scherbaum, dem Amtstierarzt und Sachgebietsleiter für Tiergesundheit und Tierseuchenbekämpfung im Veterinäramt Ammerland, bekannt gegeben. Die Maßnahmen der Überwachungszone, insbesondere die generelle Aufstallpflicht für alle Geflügelhalter in dieser Zone, entfallen nun.

Dennoch bleibt das Risiko für Infektionen bei wild lebenden Wasservögeln und gehaltenem Geflügel hoch, wie das Friedrich-Loeffler-Institut betont. Aus diesem Grund hat das Veterinäramt entschieden, die Aufstallpflicht für Geflügelhaltungen mit mehr als 50 Tieren im gesamten Kreisgebiet bis auf Weiteres aufrechtzuerhalten. Weitere Informationen sind auf der Website www.ammerland.de/geflügelpest zu finden.

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Aktuelle Lage in Deutschland

Die Geflügelpest, auch bekannt als Vogelgrippe, breitet sich in Deutschland und angrenzenden Ländern aus. Im Herbst und Winter 2025/2026 wurden zahlreiche Fälle registriert. Besonders betroffen sind Bundesländer wie Brandenburg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Am 9. März 2026 wurde beispielsweise ein Ausbruch in einem Putenmastbetrieb im Landkreis Elbe-Elster festgestellt, wo 4.800 Tiere betroffen sind. Zudem wurden in Niedersachsen mehrere Verdachtsfälle, einschließlich eines Ausbruchs in einer Legehennenhaltung im Landkreis Schaumburg, dokumentiert.

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In Polen wurde ein positiver Test auf H5N1 in einem Geflügelbestand nahe der deutschen Grenze gemeldet, was zur Einrichtung von Schutzzonen führte. Die Situation spitzt sich zu, da auch in den Niederlanden und anderen Ländern wie den USA und Japan Ausbrüche gemeldet wurden. Die vielen Fälle verdeutlichen die Notwendigkeit strenger Biosicherheitsmaßnahmen, die in vielen Regionen weiterhin in Kraft sind.

Was ist die Geflügelpest?

Die Geflügelpest, oder aviäre Influenza, ist eine durch Viren hervorgerufene Infektionskrankheit, die vor allem Hausgeflügel betrifft. Natürliche Reservoirwirte sind wilde Wasservögel, die die Viren in zwei Varianten tragen: geringpathogen (LPAIV) und hochpathogen (HPAIV). Letztere Form zeigt sich als hochansteckende Geflügelpest, die schwere Krankheitszeichen bei Hausgeflügel hervorrufen kann. Bei hoher Infektionsdosis besteht zudem die Möglichkeit, dass diese Viren auf den Menschen übertragen werden und schwere Erkrankungen auslösen.

In Anbetracht der aktuellen Situation ist es für Geflügelhalter und die Öffentlichkeit wichtig, wachsam zu sein und die empfohlenen Vorsichtsmaßnahmen zu befolgen. Biosicherheitsmaßnahmen sowie Stallpflichten sind entscheidend, um die Ausbreitung der Geflügelpest zu verhindern und die Gesundheit sowohl der Tiere als auch der Menschen zu schützen. Weitere Informationen über die Geflügelpest und deren Bekämpfung finden Sie auf der Website des Friedrich-Loeffler-Instituts.