Frauenpower bei der Wählergruppe Ammerland: Neues Team für die Kommunalwahl!
Die Wählergruppe Ammerland stellt ihr Team für die Kommunalwahlen 2026 vor, angeführt von Irmgard Sebald und Christiana Biron.

Frauenpower bei der Wählergruppe Ammerland: Neues Team für die Kommunalwahl!
Die Wählergruppe Ammerland hat am vergangenen Wochenende ihr Team für die Kommunalwahlen im März 2026 vorgestellt. Diese Neuausrichtung steht unter dem Zeichen des Wandels, da mit Ernst Grünwald und Georg Sebald zwei erfahrene Mitglieder nicht mehr zur Wiederwahl antreten. Nach 24 Jahren im Gemeinderat, davon sechs Jahre als Dritter Bürgermeister, zieht sich Grünwald zurück. Sebald, der seit 2020 im Rat und als Kulturreferent tätig war, wird ebenfalls nicht mehr kandidieren. So wurde ein frischer Wind in die Listenführung gebracht.
Angeführt wird das Team nun von zwei Frauen, Irmgard Sebald und Christiana Biron. Irmgard Sebald konnte bereits durch eine spannende Stichwahl glänzen, die nach einem Gleichstand im ersten Wahlgang entschieden wurde. Ihre Schwerpunkte liegen vor allem in der Seniorenhilfe und -betreuung, ein Thema, das für viele Bürger von großer Bedeutung ist. Christiana Biron hingegen hat sich vorgenommen, die Themen „Kinder, Kunst und Kultur“ stärker in den Vordergrund zu rücken.
Die Kandidatenliste
Die Wählergruppe kann zudem mit einer beeindruckenden Liste an Weitere Kandidaten aufwarten:
- 1. Irmgard Sebald
- 2. Christiana Biron
- 3. Valentin Huber-Saffer
- 4. Luis Hirn
- 5. Michael Sandherr (der über eine Bürgermeisterkandidatur nachgedacht hat)
- 6. Maria Lanzinger
- 7. Gilbert Möhler
- 8. Matthias Zündorff
- 9. Silke Butenandt-Denk
- 10. Peter Sebald
- 11. Sebastian Bernwieser
- 12. Stefan Cantz
- 13. Erich Kühn
- 14. Manfred Hummel
- 15. Senta Seeberger
- 16. Lutgarde Grünwald
- 17. Bernhard Döhla
- 18. Cornelia Winkler
- 19. Michael Döhla
- 20. Manuela Sedlmeier
Die Herausforderungen der Zukunft
Die Wählergruppe stellt sich nicht nur den personellen Veränderungen, sondern auch relevanten Herausforderungen. Ein zentrales Anliegen ist die Verbesserung der Verkehrssituation am Seeufer, da hier noch viele offene Fragen existieren. Ein weiteres großes Ziel ist die Übernahme der Seestraße durch die Gemeinde, die mehr Gestaltungsspielraum schaffen könnte. Auch das Thema Hochwasserschutz bleibt weiterhin ein wichtiger Punkt, hier sind die zuständigen Ämter bereits in Gesprächen.
Außerdem gehört die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum und die Notwendigkeit einer zweiten Sporthalle zu den überörtlichen Zielen des Teams. Ein weiterer Wunsch ist die Rückkehr des Dampferstegs sowie die Einrichtung einer Tagespflege für Senioren. Damit sind die Herausforderungen, die auf das neue Team zukommen, klar umrissen und verlangen nach modernen Lösungen, um den Bedürfnissen der Bevölkerung gerecht zu werden. Der Fokus auf Fortschritt sowie der Einsatz für eine verbesserte Anbindung öffentlicher Verkehrsmittel in ländlichen Gebieten wird dabei besonders betont, nicht nur zur Förderung der Bürgerflexibilität, sondern auch zum Klimaschutz. Das individuelle Engagement für diese Themen ist ebenfalls ein wichtiger Punkt, denn nur gemeinsam kann man die Herausforderungen der Zukunft meistern. (Merkur berichtet, FWG Ammerländer)