In Aurich geht es ab Montag, dem 23. Februar, wieder rund am Südeweg! Nach einer kurzen Winterpause starten die Arbeiten am zweiten Bauabschnitt der Straßensanierung. Das Projekt soll bis Mai 2026 abgeschlossen sein, vorausgesetzt, das Wetter spielt mit. Der erste Bauabschnitt wurde bereits planmäßig vor der Winterpause abgeschlossen; dabei wurde unter anderem die Asphalttragschicht eingebaut, um den Verkehr auf dem Südeweg zu sichern. Wie die NWZ Online berichtet, sind auch Gehölzpflegearbeiten durchgeführt worden, um das Lichtraumprofil zu gewährleisten und die Straßenentwässerung hat die Straßenseitengräben gereinigt, damit alles reibungslos abfließt.

Die Sanierung umfasst jetzt umfassende Vorarbeiten, die im März starten. Hierbei werden die bestehenden Oberflächenbefestigungen abgerissen und Leitungen durch die zuständigen Versorgungsträger erneuert. In Absprache mit der Stadtverwaltung Aurich wird das Tiefbauunternehmen Fokken aus Großheide die Maßnahme umsetzen. Auch auf die Anwohner wird Rücksicht genommen: Ziel ist es, die Belastungen für sie und die Verkehrsteilnehmer so gering wie möglich zu halten.

Umleitung und Zugänglichkeit

Die Bauarbeiten bedingen eine Vollsperrung des betroffenen Abschnitts, der sich von der Zufahrt zum EDEKA Bontjer bis hinter die „Sandhorster Allee“ erstreckt. Das führt zu Umleitungen für den Fahrzeugverkehr, die über folgende Straßen erfolgen:

  • Esenser Straße – B 210
  • Große Mühlenwallstraße – B 72
  • Hoheberger Weg

Für die Fuß- und Radfahrer gibt es ebenfalls Umleitungen über den Hoheberger Weg, den “Hoher Berg” sowie die „Moltkebahn“. Dabei sollten jedoch erhöhte Vorsicht im Bereich des Spielplatzes „Robert-Koch-Straße“ walten. Die Anlieger werden vom Unternehmen Fokken über die aktuellen Entwicklungen informiert, wobei der Zugang für den LHV als Anlieger weiterhin gewährleistet bleibt. Der Parkplatz im Sandhorster Wald bleibt bis Ende 2025 befahrbar, jedoch wird es Anfang 2026 notwendig sein, diesen für weitere Arbeiten zu sperren.

Zukunftsausblick

Die komplette Erneuerung der Verkehrsflächen wird auch bauliche Änderungen an der Vorfahrt zwischen „Südeweg“ und „Sandhorster Allee“ mit sich bringen. Zudem werden die Nebenanlagen verbreitert und barrierefrei gestaltet. Die Querungsmöglichkeiten für Fußgänger und Radfahrer sehen ebenfalls eine Optimierung vor, was die Sicherheit und Zugänglichkeit erhöht.

Ähnliche Bauprojekte gibt es für das Jahr 2026 auch in anderen Teilen Deutschlands. Die Herausforderungen im Bauwesen sind dabei groß; von Kostenüberschreitungen bis hin zu steigenden Materialkosten ist alles dabei. Doch auch die Trends wie Digitalisierung und Nachhaltigkeit bieten neue Chancen für die städtische Entwicklung. Projekte wie Stuttgart 21 oder der Fehmarnbelt-Tunnel zeigen, dass der Umbau der Verkehrsinfrastruktur in Deutschland eine große Rolle spielt, wobei die Fertigstellung bis 2025 angepeilt wird, auch wenn Verzögerungen nicht ausgeschlossen werden können, wie die RathausNachrichten zusammenfassen.

Die Sanierung des Südewegs ist ein wichtiger Schritt für Aurich, um nicht nur die Lebensqualität vor Ort zu erhöhen, sondern auch um die Verkehrsinfrastruktur zukunftssicher zu gestalten. Dabei stehen die Anliegen der Anlieger und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer im Vordergrund.