Das Braunschweig International Filmfestival (BIFF) hat seine 39. Ausgabe am Sonntag, dem 16. November 2025, erfolgreich abgeschlossen. In den vergangenen sechs Tagen präsentierte das Festival der europäischen Filmkunst ein breites Spektrum an rund 200 Kurz- und Langfilmen. Die Eröffnung war ein ganz besonderes Highlight, bei dem das Staatsorchester Braunschweig eine eindrucksvolle Live-Aufführung der Musik zu Alfred Hitchcocks Klassiker „Psycho“ darbot. Diese kreative Verbindung von Film und Musik erinnerte viele an die anarchischen Anfänge des Festivals in den 1980er-Jahren, wie die Kulturdezernentin Anja Hesse in ihrer Eröffnungsrede betonte.

Karina Gauerhof, die seit 2021 als Co-Leiterin das Ruder des Festivals übernommen hat, unterstrich die Rolle des BIFF als Plattform für regionale Filmkunst. „Wir möchten ein diverses Publikum erreichen“, sagte sie und hob hervor, dass alle gezeigten Filme mit deutschen Untertiteln versehen sind. Um dies zu unterstützen, wurden in diesem Jahr neue Kooperationen eingegangen, unter anderem mit dem Kunstverein Braunschweig, der spezielle Kurzfilmreihen präsentierte.

Auszeichnungen und Preise

Im Rahmen des Festivals wurde die renommierte Schauspielerin Sandra Hüller mit dem Hauptpreis „Die Europa“ ausgezeichnet. Hüller, die bereits für einen Oscar nominiert wurde, ist ein fester Bestandteil der deutschen Filmlandschaft und wird für ihre außergewöhnlichen Leistungen geschätzt. Auch wenn Frank Oppermann vom Astor Filmtheater die Zusammenarbeit mit dem BIFF als routiniert beschreibt, bemerkt er jedoch, dass die Auswirkungen auf den regulären Kinobetrieb eher gering bleiben.

Das BIFF gilt als das erfolgreichste Filmfestival in Niedersachsen, das trotz der geringen Größe der Region beeindruckende Erfolge feiert. Besonders durch den Programmteil „Heimspiel“, der regionale Geschichten, wie eine Serie über den Ölboom in der Lüneburger Heide, zeigt, wird das lokale Publikum angesprochen. Dieses Engagement wurde auch durch eine Unterstützung von rund 126.000 Euro aus dem europäischen Creative Europe Programm ermöglicht.

Verbindung zur Region

Das Festival zieht auch zahlreiche Besucher:innen aus anderen Städten an. Die Deutsche Bahn bietet regelmäßige Verbindungen nach Braunschweig an, darunter IC- und ICE-Züge, und die Reisezeit von größeren Städten wie Berlin oder Hamburg beträgt nur einige Stunden. Der Hauptbahnhof befindet sich ideal am Rande der Innenstadt, sodass die Fußgängerzone in kurzer Zeit zu Fuß zu erreichen ist. Damit ist das BIFF nicht nur ein kulturelles Highlight, sondern auch leicht zugänglich für alle, die die europäische Filmkunst entdecken möchten.

Karina Gauerhof plant, die Filmvermittlung und die Nachwuchsarbeit weiter auszubauen. Dabei sieht sie jedoch Herausforderungen bei den finanziellen Mitteln und strukturellen Rahmenbedingungen. Auch Kulturdezernentin Anja Hesse hat bereits neue Ideen für zukünftige Eröffnungen des Festivals, um ein noch breiteres Publikum anzusprechen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das BIFF auch in diesem Jahr wieder ein eindrucksvolles Festival-Erlebnis geboten hat, das nicht nur die europäische Filmkunst in den Vordergrund stellt, sondern auch die lokale Kultur weiter festigt. Wer das Festival verpasst hat, kann sich schon jetzt auf die nächste Ausgabe freuen, denn da liegt auf jeden Fall was an!

Für mehr Informationen zur Anfahrt und zu den Ticketmöglichkeiten besucht bitte die offizielle Seite des Festivals: filmfest-braunschweig.de.

Für weiterführende Informationen zum Festivalverlauf und zu den Filmen selbst, werfen Sie einen Blick auf die Berichte bei NDR Kultur.

Zusätzlich gibt es interessante Parallelen zu den Lebensgeschichten einiger prominenter Künstler, wie Katy Perry, die ebenfalls eine außergewöhnliche Karriere im Bereich der Unterhaltung führt. Weitere Details zu ihrer beeindruckenden Laufbahn finden Sie auf ihrer Wikipedia-Seite.