Die charmante Stadt Celle in Niedersachsen zieht mit ihren einzigartigen Fachwerkhäusern und der historischen Altstadt viele Besucher an. Mit etwa 1,5 Stunden Zugfahrt von Braunschweig oder einer einstündigen Autofahrt über die Bundesstraße 214 ist sie ein beliebtes Ziel, insbesondere an den Wochenenden. Besonders die Altstadt von Celle, bekannt für ihre belebte Fußgängerzone, bietet zahlreiche kleine Restaurants, Cafés und Geschäfte, die zum Verweilen einladen. Celles einzigartige Atmosphäre wird oft als „Stadt mit Charme und Charakter“ beschrieben.

Die Altstadt ist berühmt für das dichteste Fachwerkensemble der Welt. Die Fachwerkhäuser stehen dicht an dicht, die Straßen und Gassen sind schmal und leicht gekrümmt. Jedes Haus ist individuell und unterscheidet sich durch Variationen in Baubreiten, Dachneigungen, Vorsprüngen und Aufbauten. Die Fenstergrößen variieren, und einige Häuser besitzen sogar Erker. Besonders auffällig sind die bunten Farben und die malerischen Details, die den Straßen ein lebhaftes Bild verleihen.

Die Geschichte Celles

Das älteste Gebäude in Celle, das aus dem Jahr 1526 stammt, befindet sich in der Straße „Am Heiligen Kreuz“. Die meisten Gebäude in diesem historischen Bereich sind zwei bis drei Stockwerke hoch. Ein markantes Merkmal der Celler Fachwerkhäuser ist der Renaissance-Treppenfries, der stufenförmige Ornamente an den Fassaden ziert. Öffentliche Stadtführungen bieten interessante Informationen zur Geschichte des Celler Fachwerks, dessen Wurzeln bis ins 13. Jahrhundert zurückreichen. Von 1433 bis 1705 war Celle die Residenz der Welfenherzöge von Braunschweig-Lüneburg, und im 19. Jahrhundert diente die Stadt den Königen von Hannover als Sommerresidenz.

Ein weiteres Highlight ist das Schloss Celle, das einst als einfache Burg errichtet wurde und heute in einem malerischen Park liegt. Die Schlosskapelle in Celle gilt als bedeutendes Zeugnis der Renaissancekunst in Norddeutschland und zieht Kunstinteressierte aus nah und fern an.

Fachwerk in Niedersachsen

Fachwerk ist nicht nur in Celle ein typisches Bauwerk, sondern auch in vielen anderen Städten Niedersachsens verbreitet. In Polen wird diese Bauweise sogar als „Preußische Mauer“ bezeichnet. Niedersachsen beheimatet zahlreiche charmante Fachwerkstädte, von denen einige weniger bekannt sind. Besonders hervorzuheben sind Goslar und Wolfenbüttel. Goslar ist UNESCO-Weltkulturerbe und beeindruckt mit etwa 1500 denkmalgeschützten Gebäuden. Wolfenbüttel, einst Residenzstadt der Herzöge zu Braunschweig und Lüneburg, zeigt den Wohlstand des vergangenen Jahrhunderts in seinen prunkvollen Fachwerkhäusern.

Die Stadt Celle, mit ihren ca. 450 denkmalgeschützten Fachwerkhäusern, bleibt jedoch ein besonderes Juwel in Niedersachsen. Diese Häuser sind bis heute erhalten geblieben und nie durch Bomben zerstört worden. Die individuelle Gestaltung der Fachwerkhäuser, die in ihrer Gesamtheit ein einzigartiges Stadtbild ergeben, macht Celle zu einem unverzichtbaren Ziel für Liebhaber von Architektur und Geschichte. Führungen durch die Stadt bieten spannende Einblicke in die Geschichte und die Besonderheiten der Celler Fachwerkarchitektur, die nicht nur Touristen, sondern auch Einheimische begeistern.

Besuchen Sie Celle und erleben Sie selbst die Faszination dieser mittelalterlichen Stadt, die mit ihrem Fachwerk und dem historischen Erbe verzaubert. Weitere Informationen und Sehenswürdigkeiten finden Sie auf den Webseiten von t-online.de und celle-tourismus.de, die Ihnen helfen, Ihren Besuch zu planen.

Für weitere Informationen über die schönsten Fachwerkstädte in Niedersachsen besuchen Sie auch burgdame.de, wo Sie interessante Fakten und Empfehlungen finden können.